Großbaustelle am Pongratz-Moor-Steg: Umleitungen für Radfahrer und Autofahrer bis 2026
Nadeshda SölzerGroßbaustelle am Pongratz-Moor-Steg: Umleitungen für Radfahrer und Autofahrer bis 2026
Großbaustelle am Pongratz-Moor-Steg in Graz begonnen – Änderungen für Radfahrer und Autofahrer
Am Pongratz-Moor-Steg in Graz haben die umfangreichen Bauarbeiten begonnen, die sowohl für Radfahrer als auch für Autofahrer Veränderungen mit sich bringen. Das vom Heinsberger Unternehmen Frauenrath geleitete Projekt kostet rund 500.000 Euro und umfasst die Modernisierung eines gemeinsamen Fuß- und Radwegs.
Die erste Bauphase startete am 22. September 2025 mit dem Abriss alter Rampenkonstruktionen und der Verlegung von Versorgungsleitungen wie Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation. Der offizielle Baubeginn war am 4. Dezember 2025.
Radfahrer werden nun in östlicher Richtung über die Happeltstraße in nördlicher Fahrtrichtung umgeleitet, vorbei am Sportplatz und der Feuerwehrwache. Der motorisierte Verkehr in Nord-Süd-Richtung muss hingegen eine Umleitung über die Kindtstraße, Boisheimstraße, Brüggenstraße und Happeltstraße nehmen. Für Fahrzeuge in Süd-Nord-Richtung gibt es hingegen keine Änderungen.
Zudem wird ein 200 Meter langer Abschnitt des gemeinsamen Fuß- und Radwegs neu gepflastert. Ein Einbahnsystem sowie großräumige Umleitungen bleiben bis zum Abschluss der zweiten Phase Mitte März 2026 bestehen – wetterbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich.
Ziel der Maßnahmen ist die Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer in dem Bereich. Nach Fertigstellung wird der Pongratz-Moor-Steg über einen vollständig sanierten Weg verfügen, doch müssen Autofahrer und Radfahrer bis Anfang 2026 mit vorübergehenden Einschränkungen rechnen.
Hintergrundinformationen zur Pongratz-Moore-Steg-Schließung und der Entscheidung für den Neubau enthüllt
Die Pongratz-Moore-Steg-Brücke wurde im Juli 2023 aufgrund von Sicherheitsrisiken geschlossen und im Mai 2025 eine vollständige Neuerstellung genehmigt. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte, dass eine einfache Renovierung unmöglich war. Die neue 4,5 m breite Konstruktion wird 6,4 Millionen Euro kosten, wobei 3,5 Millionen von der Stadt gedeckt werden.