20 June 2026, 20:08

Feuerwehr Iserlohn im Dauereinsatz: 64 Alarmierungen in 24 Stunden

FW-MK: Iserlohn Fire Department hatte einen hektischen Freitag

Feuerwehr Iserlohn im Dauereinsatz: 64 Alarmierungen in 24 Stunden

Die Feuerwehr von Iserlohn und den umliegenden Gemeinden hatte einen ereignisreichen 24-Stunden-Dienst. Die Einsatzkräfte rückten zu 64 verschiedenen Alarmierungen aus, darunter mehrere Vorfälle in einer Gerberei in Sümmern. Bei einer Explosion, die dort einen Brand auslöste, erlitten zwei Mitarbeiter leichte Verletzungen.

Gleich zu Schichtbeginn sicherten die Einsatzkräfte einen Baum, der auf eine Straße in Iserlohn zu stürzen drohte. Später stellte sich ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle als harmlos heraus, sodass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.

In der Gerberei in Sümmern löste eine Explosion ein Feuer in der Abgasanlage aus. Feuerwehrleute aus Iserlohn und der örtlichen Sümmerner Wehr konnten die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Zwei Arbeiter wurden bei dem Vorfall leicht verletzt. Ein durch die Explosion und den Brand beschädigter Schornstein, der einsturzgefährdet war, wurde später kontrolliert zum Einsturz gebracht.

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Für die Brandbekämpfung in der Gerberei wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr mobilisiert. Freiwillige Kräfte blieben vor Ort, um mögliche Wiederentflammungen zu überwachen, bevor sie um 18:33 Uhr zum Feuerwehrhaus zurückkehrten. Im Laufe des Abends musste die Berufsfeuerwehr zudem einen Verkehrsunfall, einen ausgelöstem Rauchmelder und eine brennende Baustellentoilette abarbeiten.

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zur Ursache der beiden Brände in der Sümmerner Gerberei aufgenommen.

Innerhalb der 24 Stunden bewältigten die Einsatzkräfte ein breites Spektrum an Einsätzen. Während die Brände in der Gerberei weiterhin polizeilich untersucht werden, erhielten die verletzten Mitarbeiter Behandlung wegen ihrer leichten Verletzungen. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass alle Gefahrenquellen – darunter auch der instabile Schornstein – beseitigt wurden, bevor der Dienst endete.

Quelle