29 March 2026, 00:12

Euskirchen verzeichnet 2025 weniger Kriminalität – doch ein Fall sorgt für Unruhe

Roter Wagen mit "Rettungsgasse"-Text auf einer Straße umgeben von anderen Fahrzeugen.

Euskirchen verzeichnet 2025 weniger Kriminalität – doch ein Fall sorgt für Unruhe

Die Polizei in Euskirchen hat für das Jahr 2025 einen Rückgang der Kriminalität gemeldet: Die Fallzahlen sanken um 8,4 % auf 11.132 Straftaten. Gleichzeitig verbesserte sich die Aufklärungsquote auf 61 %, wie Landrat Markus Ramers und Kriminaloberrat Ulrich Linden am 9. März 2026 bekanntgaben. Unterdessen ermitteln die Behörden in einem separaten Vorfall, bei dem in Zülpich-Sinzenich ein verdächtiges Fahrzeug in der Nähe von Kindern gesichtet wurde.

Am Dienstag, dem 24. März, gingen bei der Polizei Meldungen ein, wonach ein Fahrer in Zülpich-Sinzenich Kinder von einem Fahrzeug aus angesprochen habe. Die Ermittler verfolgen alle Hinweise, konnten bisher jedoch keine Straftat bestätigen. Zudem gibt es keine klaren Übereinstimmungen zwischen den Beschreibungen der beteiligten Person und des Fahrzeugs.

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Die Bevölkerung wird aufgefordert, bei verdächtigen Fahrzeugen das Kennzeichen zu notieren und umgehend die Polizei zu kontaktieren. Die Behörden warnen davor, unverifizierte Informationen in sozialen Medien oder Messengerdiensten zu verbreiten. Eltern und Lehrkräfte finden auf der Website der Euskirchener Polizei Sicherheitshinweise.

Anfang dieses Monats stellten die Verantwortlichen die Kriminalstatistik für 2025 vor und hoben dabei den Rückgang der Fallzahlen um 8,4 % hervor. Auch die gestiegene Aufklärungsquote von 61 % wurde bei der Präsentation betont. Im Rahmen ihrer Präventionsarbeit führte die Polizei die Kampagne "Augen auf und Tasche zu" durch, die sich insbesondere mit dem Risiko von Taschendiebstählen auf belebten Veranstaltungen wie Märkten befasste.

Für weitere Fragen steht die Kriminalpräventive Beratungsstelle der Kriminalpolizei Euskirchen unter der Telefonnummer 02251 799 555 zur Verfügung.

Die Ermittlungen zum Vorfall in Zülpich-Sinzenich dauern an; bisher wurden keine Straftaten bestätigt. Die Polizei ruft weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit auf und warnt vor der Verbreitung unbestätigter Angaben. Der allgemeine Rückgang der Kriminalitätsrate spiegelt die umfassenden Bemühungen wider, die öffentliche Sicherheit in der Region zu verbessern.

Quelle