Essens Oberbürgermeister zieht positive Bilanz der Silvesterfeiern 2023/24
Folker RoggeEssens Oberbürgermeister zieht positive Bilanz der Silvesterfeiern 2023/24
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die Silvesterfeierlichkeiten der Stadt als weitgehend friedlich und gut organisiert gelobt. Er hob die enge Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften, Polizei und städtischen Mitarbeitenden hervor, die für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgte. Gleichzeitig verurteilte er vereinzelte Angriffe auf Einsatzkräfte während der Feiern.
Die Koordination zwischen den verschiedenen Behörden verlief reibungslos: Achtzehn Mitarbeitende des Ordnungsamts patrouillierten in der Innenstadt, während die Polizei mobile Videoüberwachung in der Nähe des Wasserturms im Südostviertel einsetzte. Kufen zeigte sich erleichtert über den problemlosen Ablauf und dankte den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz.
Zudem würdigte er die Arbeit der EBE (Entsorgungsbetrieb Essen), die für saubere Straßen sorgte. Zwar feierte die überwiegende Mehrheit der Essener verantwortungsbewusst, doch kritisierte der Oberbürgermeister einzelne Vorfälle, bei denen Rettungskräfte mit Aggression konfrontiert wurden.
Für die Zukunft forderte Kufen erweiterte kommunale Befugnisse. Er hofft, dass das Land Städten wie Essen künftig mehr Spielraum für den Einsatz mobiler Überwachung an neuralgischen Punkten einräumt.
Kufens Äußerungen unterstreichen den Erfolg der Essener Silvesterplanung. Dank des Engagements von Rettungsteams, städtischen Mitarbeitenden und der meisten Bürgerinnen und Bürger verlief die Nacht sicher und geordnet. Nun wartet sein Appell für flexiblere Überwachungsmöglichkeiten auf eine Reaktion der Landesbehörden.






