25 April 2026, 10:11

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups Helsing und Stark

Schwarzes und weißes Bild von deutschen Soldaten in Helmen mit Gewehren, die neben einer Kanone in einem grasbewachsenen Feld mit Rauch im Hintergrund und sichtbarem Himmel stehen.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups Helsing und Stark

Deutschland steht kurz davor, einen Großauftrag für Kamikaze-Drohnen an die Rüstungs-Start-ups Helsing und Stark zu vergeben. Das Volumen des Deals beläuft sich auf knapp 300 Millionen Euro pro Unternehmen und markiert einen bedeutenden Schritt im europäischen Bestreben, die Fähigkeiten im Drohnenkrieg auszubauen. Sollte der Vertrag genehmigt werden, handelt es sich um den bis dahin größten Auftrag in der Geschichte beider Firmen.

Die Vereinbarung sieht die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen vor, wobei eine erste Charge sofort ausgeliefert wird. Die Systeme sollen eine neue deutsche Brigade in Litauen ausstatten und damit die östliche Flanke der NATO stärken. Auch der Rüstungskonzern Rheinmetall ist an dem Deal beteiligt.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Innovation zu fördern und den Wettbewerb in der europäischen Rüstungsindustrie zu erhalten. Seit Russlands Angriff auf die Ukraine sind die Investitionen in Rüstungstechnologie-Start-ups stark gestiegen, was die Bemühungen zur Modernisierung militärischer Fähigkeiten beschleunigt. Helsing, aktuell das wertvollste Rüstungs-Start-up Europas mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, teilt sich den Auftrag mit Stark, einem jüngeren Unternehmen, das erst vor 15 Monaten gegründet wurde.

Stark hat prominente Unterstützer wie Peter Thiel und Sequoia Capital gewonnen. Die Kooperation beider Firmen spiegelt die größeren europäischen Anstrengungen wider, sowohl offensive als auch defensive Drohnenkapazitäten auszubauen.

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Falls der Vertrag unterzeichnet wird, festigt er die Position von Helsing und Stark auf dem Rüstungsmarkt. Die Drohnen werden direkt die NATO-Präsenz in Litauen stärken und die Schnellreaktionsfähigkeit entlang der östlichen Allianzgrenze verbessern. Deutschlands Engagement zeigt eine wachsende Abhängigkeit von Start-ups, um sich den sich wandelnden Sicherheitsherausforderungen zu stellen.

Quelle