28 March 2026, 22:18

Cyberangriff lähmt IT der Stadtwerke Detmold – Kunden ohne Zugang zu Online-Diensten

Eine Liniengrafik, die die Stromkrise in Texas im Jahr 2021 zeigt, mit Farben, die verschiedene Stromstärken anzeigen, und begleitendem Text.

Cyberangriff lähmt IT der Stadtwerke Detmold – Kunden ohne Zugang zu Online-Diensten

Cyberangriff legt IT-Systeme der Stadtwerke Detmold lahm

Ein Cyberangriff hat die IT-Infrastruktur der Stadtwerke Detmold, eines großen Energieversorgers in Nordrhein-Westfalen, schwer beeinträchtigt. Seit Sonntagabend können Kunden weder auf Online-Dienste zugreifen noch das Unternehmen telefonisch erreichen. Die Behörden ermitteln mittlerweile zu dem Vorfall, das genaue Ausmaß des Angriffs ist jedoch noch unklar.

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Sämtliche digitalen Systeme des Unternehmens sind derzeit außer Betrieb, darunter auch das Kundenportal. Routineaufgaben wie Rechnungszahlungen oder Serviceanfragen lassen sich daher nicht erledigen. Trotz der Störungen laufen die grundlegenden Versorgungsleistungen – Strom, Gas, Fernwärme und Trinkwasser – weiterhin ohne Unterbrechung.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Energieversorger in Nordrhein-Westfalen von einem solchen Vorfall betroffen ist. Mindestens ein weiterer Anbieter in der Region wurde in den vergangenen zwei Jahren Opfer eines ähnlichen Cyberangriffs. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) leitet die Ermittlungen, hat bisher jedoch nicht bestätigt, ob Kundendaten kompromittiert wurden.

Auch der Essener Energiekonzern Eon verzeichnet täglich Hunderte von Cyberbedrohungen. Zwar führte bisher keiner der Angriffe zu größeren Störungen, doch das Unternehmen testet regelmäßig seine Abwehrmechanismen – unter anderem durch simulierte Attacken mit externen Sicherheitsexperten.

Die Stadtwerke Detmold versorgen über 80.000 Menschen, weshalb der Ausfall erhebliche Auswirkungen auf die Region hat. Die Ermittlungen des LKA NRW dauern an, bisher gibt es keine Hinweise auf einen Datendiebstahl. Bis die Systeme wiederhergestellt sind, bleibt Kunden der Zugriff auf ihre Konten sowie die Kontaktaufnahme über die üblichen Kanäle verwehrt.

Quelle