13 March 2026, 18:12

Bundeswehr startet großangelegte Krisenübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Panzern

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet großangelegte Krisenübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Panzern

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine groß angelegte Militärübung der Bundeswehr statt. Innerhalb von sieben Tagen werden Krisenreaktion und öffentliche Kommunikation getestet. An dem Manöver auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen sind Soldaten, Fahrzeuge und Drohnen beteiligt.

Die Übung wird auf dem 471 Hektar großen Areal des 2013 geschlossenen JHQ Rheindahlen stattfinden. Rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen nehmen teil. Im Mittelpunkt steht die Erprobung von Kommunikationsabläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen.

Anwohner in der Nähe Mönchengladbachs müssen mit lauten Geräuschen während der Übung rechnen. Behörden versichern jedoch, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, da ausschließlich Platzpatronen verwendet werden. Das seit Jahren verlassene Gelände wird aufgrund seiner abgelegenen städtischen Infrastruktur regelmäßig von Polizeieinheiten und Katastrophenschutzteams für Trainingszwecke genutzt.

Das Areal war bereits Schauplatz militärischer Übungen, darunter der Internationale Militärwettkampf Mönchengladbach, der über 40 Jahre lang ausgetragen wurde. Zwar ist die genaue Zahl jüngerer Manöver unklar, doch bleibt der Standort ein wichtiger Übungsplatz für verschiedene Sicherheitskräfte.

Die Übung dauert eine Woche und beginnt am 13. März 2026. Ziel ist es, die operationelle Kommunikation und das Krisenmanagement zu optimieren. Die Öffentlichkeit wurde versichert, dass alle Aktivitäten sicher und kontrolliert ablaufen werden.

Quelle