Bayer Leverkusen erlebt historisches Champions-League-Debakel gegen PSG
Steve HeckerBayer Leverkusen erlebt historisches Champions-League-Debakel gegen PSG
Bayer Leverkusen erleidet vernichtende 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League
Das Spiel gegen Paris Saint-Germain endete für Bayer Leverkusen mit einer demütigenden 2:7-Klatsche – die höchste Saisonniederlage in der Champions League. Die Partie war geprägt von zwei Roten Karten, einem rasanten Einbruch in der ersten Halbzeit und der ersten Niederlage unter dem neuen Trainer Kasper Hjulmand.
Schon früh nahm das Spiel chaotische Züge an. Beide Teams standen nach den Platzverweisen gegen Robert Andrich und Illia Zabarnyi mit nur noch zehn Mann auf dem Platz. Leverkusen kassierte innerhalb von nur 387 Sekunden zwei Tore, wodurch sich ein 1:1-Unentschieden in ein 1:3-Rückstand vor der Pause verwandelte.
Aleix García erzielte beide Treffer für Leverkusen, zeigte sich später jedoch enttäuscht vom Ergebnis. Nach dem Schlusspfiff entschuldigte er sich öffentlich bei den Fans. Trainer Kasper Hjulmand bezeichnete die Niederlage als „schmerzhaft“ und räumte ein, dass es schwerfallen werde, diese schnell zu verarbeiten.
Verteidiger Edmond Tapsoba kritisierte die Leistung des Teams als enttäuschend. Nach dem Spiel wurde in der BayArena traditionell Peter Wackels Lied „Wer braucht schon…“ gespielt – ein Ritual, das schweren Niederlagen vorbehalten ist. Hjulmand blickt nun auf das bevorstehende Bundesliga-Duell gegen Freiburg am Sonntag und betont, dass sich die Mannschaft schnell fangen müsse.
Für Hjulmand ist es die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt als Leverkusener Chefcoach. Mit dem wichtigen Ligaspiel vor der Tür muss das Team nach diesem Debakel in der Königsklasse neu sortieren. Die Fans hoffen auf eine stärkere Vorstellung gegen Freiburg.






