23 April 2026, 18:13

Barrierefreiheit, Kultur und Karneval: Was sich 2027 in der Stadt ändert

Ein Raum im Museum of Fine Arts in Amsterdam, der verschiedene Kunstwerke zeigt, darunter Gemälde, Skulpturen, Texttafeln und eine Glasvitrine, mit Deckenbeleuchtung.

Barrierefreiheit, Kultur und Karneval: Was sich 2027 in der Stadt ändert

Mehrere wichtige Projekte und Neuerungen wurden in der Stadt angekündigt, die Kulturstätten, Sporteinrichtungen und historische Denkmäler betreffen. Dazu gehören verbesserte Barrierefreiheit, fertiggestellte Freizeitflächen und die Verteilung von Fördermitteln an lokale Institutionen.

Eine bedeutende Änderung betrifft die Verlegung der Karnevalsfeierlichkeiten im Jahr 2027, da der übliche Veranstaltungsort nicht zur Verfügung stehen wird.

Das Haus der Musik am Langemarckweg wird bald barrierefreier: Ein neu installierter Aufzug ermöglicht künftig allen Besuchern einen hindernisfreien Zugang.

Unterdessen wurden zwei neue Freizeitflächen fertiggestellt: ein Beachvolleyballfeld und eine Pétanque-Bahn auf dem ehemaligen Sportplatz in Katterbach. Beide Anlagen stehen nun der Öffentlichkeit zur Verfügung.

An der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird die Turnhalle im Herbst wiedereröffnet. Die Verzögerung ergab sich durch notwendige Modernisierungen der Elektroanlagen.

Die Stadt wird zudem weitere Stolpersteine verlegen, um an Opfer der NS-Verfolgung zu erinnern. Zwei neue Steine gedenken ermordeter Kriegsgefangener, ein weiterer der in Hadamar getöteten Maria Herbrand.

Für den Karneval 2027 planen die Veranstalter, Schulsporthallen als Ausweichstandorte zu nutzen, da die zentrale Werkstatt – sonstiger Hauptveranstaltungsort – nicht verfügbar sein wird.

Teile des Bergischen Museums in Bensberg sollen im Juni nach kleineren Reparaturen im Wert von etwa 40.000 Euro wieder öffnen. Ein umfassenderes Vorhaben zur Sanierung der elektrischen Infrastruktur des Museums befindet sich noch in der Planung, ein Fertigstellungstermin steht jedoch noch nicht fest.

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Trotz Kürzungen in anderen Bereichen bleibt die institutionelle Kulturförderung der Stadt in Höhe von 20.000 Euro unverändert. Das Theas Theater erhält 12.500 Euro, der Puppenpavillon in Bensberg 7.500 Euro.

Die jüngsten städtischen Maßnahmen bringen Fortschritte bei Barrierefreiheit, Sport und dem Erhalt kulturellen Erbes. Die Förderung lokaler Kunst bleibt stabil, und die historischen Mahnmale werden erweitert. Die Verlegung der Karnevalsveranstaltungen zeigt jedoch, dass die Organisation großer Events weiterhin logistische Herausforderungen mit sich bringt.

Quelle