20 March 2026, 06:12

Bahnhofsmodernisierung in Horn-Bad Meinberg verzögert sich um ein Jahr bis 2030

Ein Bahnsteig mit einem Zug auf den Schienen, eine Plattform mit Geländern, Treppen mit Handläufen, Informationsanzeigen, Deckenleuchten und Glaswände.

Bahnhofsmodernisierung in Horn-Bad Meinberg verzögert sich um ein Jahr bis 2030

Bauarbeiten am Bahnhof Horn-Bad Meinberg verzögern sich um mindestens ein Jahr

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Die Modernisierung des Bahnhofs Horn-Bad Meinberg, die Teil des Ausbaus des S-Bahn-Netzes OWL ist, wird frühestens 2030 abgeschlossen sein – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Parallel prüfen die Verantwortlichen Pläne für einen neuen Haltepunkt in der Nähe von Eichholz-Remmighausen im Rahmen desselben Ausbauprojekts.

Die erste Ausbaustufe der S-Bahn OWL sieht vor, die Städte Lage und Herford nach dem sogenannten "Flügelkonzept" zu verbinden. Der Betrieb auf dieser Strecke sollte eigentlich 2029 aufgenommen werden. Doch die Verzögerungen in Horn-Bad Meinberg werfen nun Fragen auf, ob sich auch andere Teilprojekte des Gesamtvorhabens verschieben könnten.

Am Bahnhof Horn-Bad Meinberg umfasst die Aufwertung einen neuen Mittelbahnsteig sowie ein zusätzliches Gleis. Allerdings gingen während der ersten Ausschreibungsrunde keine Angebote von Planungsbüros ein, was maßgeblich zu der Verzögerung beitrug. Die Fertigstellung des Bahnhofs wird nun für 2030 erwartet – statt wie zunächst vorgesehen 2029.

Neben Horn-Bad Meinberg umfasst das Projekt auch den Ausbau des elektronischen Stellwerks in Lage (Lippe). Der Bahnhof Lemgo soll zu einem wichtigen Knotenpunkt ausgebaut werden, um die Umsteigemöglichkeiten zu verbessern. Zudem wird geprüft, ob ein neuer Haltepunkt bei Eichholz-Remmighausen eingerichtet werden soll, allerdings steht hier noch keine endgültige Entscheidung.

Die Verzögerungen in Horn-Bad Meinberg bedeuten einen Rückschlag für die erste Phase des S-Bahn-Netzes OWL. Da die Modernisierung des Bahnhofs nun erst 2030 abgeschlossen sein wird, müssen die Planer die Zeitpläne für die damit verbundenen Ausbauarbeiten anpassen. Der Erfolg des gesamten Projekts hängt weiterhin davon ab, dass zentrale Infrastrukturmaßnahmen – darunter Signaloptimierungen und neue Haltepunkte – rechtzeitig vor der geplanten Inbetriebnahme des Netzes fertiggestellt werden.

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