25 June 2026, 04:09

ARD startet mit eigenem Gaming-Netzwerk in die digitale Zukunft

ARD goes gaming: Rundfunkgebühr finanziert Gaming-Offensive

ARD startet mit eigenem Gaming-Netzwerk in die digitale Zukunft

Die ARD wagt einen mutigen Schritt in die Welt des digitalen Gamings. Erst kürzlich startete der Sender das „ARD Games Network“, um neue und vor allem jüngere Zielgruppen zu erreichen. Damit unterstreicht der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine wachsende Ausrichtung auf Gaming als zentrales Betätigungsfeld.

Auf der Gamescom präsentierte die ARD ihr erstes Spiel, das speziell für die Plattform Roblox entwickelt wurde. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie, alle Gaming-Aktivitäten unter einem Dach zu bündeln. Das Netzwerk gliedert sich in vier zentrale Bereiche: Strategie, Community, Kultur und Wachstum.

Die ARD sieht Gaming als zukunftsträchtiges Feld mit großem Potenzial. Ziel ist es, bestehende Zuschauer zu binden und gleichzeitig neue – insbesondere jüngere – Nutzer zu gewinnen. SWR-Intendant Kai Gniffke betonte die Chancen, die digitale Spiele für öffentlich-rechtliche Sender bieten.

Fast 50 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig digitale Spiele. In den kommenden Jahren plant die ARD zudem, eigene Computerspiele zu entwickeln. Kritiker hinterfragen jedoch, ob dies mit dem gesetzlichen Auftrag öffentlich-rechtlicher Sender vereinbar ist.

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Trotz einiger Skepsis treibt die ARD ihre Gaming-Pläne voran. Mit dem neuen Netzwerk und eigenen Spielveröffentlichungen will sich der Sender im digitalen Unterhaltungsmarkt positionieren – stets im Rahmen seines rechtlichen Auftrags.

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