Amprion plant 380-kV-Stromtrasse zwischen Westerkappeln und Gersteinwerk – Bau startet 2029
Steve HeckerAmprion plant 380-kV-Stromtrasse zwischen Westerkappeln und Gersteinwerk – Bau startet 2029
Amprion GmbH treibt Pläne für neue 380-Kilovolt-Freileitung zwischen Westerkappeln und Umspannwerk Gersteinwerk voran
Das Vorhaben wird in vier separate Planfeststellungsabschnitte unterteilt, wobei die erste Phase in der Nähe von Westerkappeln beginnen soll. Um den reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten, tritt bald ein Veränderungssperre in Kraft, die bestimmte Aktivitäten entlang der geplanten Trasse einschränkt.
Der erste Abschnitt der Stromleitung wird vom Umspannwerk Westerkappeln bis zur Grenze zwischen den Kreisen Steinfurt und Warendorf verlaufen. Amprion beabsichtigt, den Antrag auf Planfeststellung im ersten Quartal 2029 einzureichen – damit beginnt das formelle Genehmigungsverfahren.
Veränderungssperre ab Mai 2026 Schon vorher, ab dem 4. Mai 2026 bis zum 30. Juni 2029, gilt eine Veränderungssperre. In diesem Zeitraum ist es Grundbesitzern und Unternehmen untersagt, die landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Nutzung zu intensivieren, neue Bauwerke zu errichten oder Leitungen und Kabel zu verlegen. Diese Beschränkungen sollen verhindern, dass Veränderungen den Bodenwert steigern oder den Bau der Stromtrasse behindern.
Der genaue Verlauf der 380-kV-Leitung wird erst später feststehen, sobald das Planfeststellungsverfahren läuft. Bis dahin können Bürger vom 1. bis 19. Mai 2026 Übersichtskarten und Details zur Sperre einsehen. Die Maßnahmen sichern den Projektfortschritt und ermöglichen gleichzeitig Transparenz für betroffene Gemeinden.
Die über drei Jahre laufende Veränderungssperre begrenzt gezielt Nutzungsänderungen entlang des geplanten Trassenkorridors. Durch das gestufte Vorgehen bei der Planfeststellung könnte der erste Abschnitt bereits Anfang 2029 vorankommen. Amprions Zeitplan und Auflagen spiegeln das Bemühen wider, Infrastrukturausbau und lokale Belange in Einklang zu bringen.






