Abstiegskrimi in Krefeld: Eagles kämpfen im Westderby um alles
Die Eagles empfangen am kommenden Samstag in der Yayla Arena zum entscheidenden Zweitliga-Kracher
Die Mannschaft trifft im Westderby auf Dormagen – ein Spiel, das im Kampf gegen den Abstieg richtungsweisend sein könnte. Die Veranstalter rechnen mit einem Rekordpublikum von über 5.000 Fans.
Es ist bereits das vierte Mal, dass die HSG Krefeld ein Handballspiel in der Yayla Arena austragen wird, die sonst vor allem für Eishockey genutzt wird. Sollte die Eishockey-Serie ihre volle Spieldauer erreichen, bleibt nur ein Zeitfenster von 19 Stunden, um die Halle von Eis zu Spielfeld umzurüsten. Ein 15-köpfiges Team wird unmittelbar nach dem Eishockey-Spiel mit den Umbaumaßnahmen beginnen.
Anpfiff ist um 19:30 Uhr, doch die Arena muss bereits bis 18:00 Uhr komplett einsatzbereit sein. Trainer Mark Schmetz zeigte sich zufrieden mit der jüngsten Leistung seiner Mannschaft und will diese Dynamik in das Derby mitnehmen. Bisher lockten solche Begegnungen zwischen 2.500 und 3.000 Zuschauer an – diesmal wird jedoch mit einem deutlich größeren Andrang gerechnet.
Die HSG Krefeld steckt mitten im Abstiegskampf, weshalb jeder Punkt aus diesem Heimspiel von existenzieller Bedeutung ist. Die Leistung der Mannschaft könnte in der entscheidenden Phase der Saison über den Klassenerhalt entscheiden.
Vor der bislang größten Kulisse dieser Saison geht es für die Eagles um alles: Ein Sieg würde die Chancen auf den Ligaerhalt deutlich erhöhen, eine Niederlage könnte den Abstieg weiter besiegeln. Der rasante Umbau der Arena und die hohe Brisanz des Spiels machen das ohnehin schon hitzige Derby noch spannungsgeladener.






