22 March 2026, 14:13

1.000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Einfluss

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und eine Fahne halten, mit einem geparkten Auto, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf eine Protestaktion gegen Rassismus hinweist.

1.000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Einfluss

Über tausend Menschen demonstrierten in Köln zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung

Die Kundgebung, eine von mehreren lokalen Initiativen organisierten Veranstaltungen, sollte Rassismus entgegentreten und Solidarität in der Stadt fördern.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten versammelten sich am Sudermannplatz, bevor sie über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz zogen. Viele trugen bunte Fahnen und Transparente mit Parolen wie "Herz statt Hass" und machten so ihre Haltung gegen Diskriminierung sichtbar. Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, zählte am Ende jedoch etwas mehr als 1.000 Menschen.

Anschließend fand am Rudolfplatz eine Kundgebung statt, bei der der Künstler Jacques Tilly mit einem satirischen Wagen die AfD auf die Schippe nahm. Die Installation sorgte zwischen Reden und Aufrufen zum Handeln für Aufmerksamkeit.

Frühere Antirassismus-Proteste in Köln hatten deutlich mehr Zulauf. Zwischen 2021 und 2025 versammelten Veranstaltungen wie die von "Unteilbar" oder "Köln stellt sich quer" jeweils 10.000 bis 30.000 Menschen. Besonders prägend waren etwa 15.000 Demonstrantinnen und Demonstranten im Oktober 2021 gegen Rassismus und Rechtsextremismus, 20.000 im Juni 2023 für Antifaschismus und Flüchtlingsrechte sowie 25.000 im September 2024, die sich gegen den Einfluss der AfD richteten – organisiert von Gruppen wie der "interventionistischen Linken" und Migrantennetzwerken.

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Die Demonstration stand für das anhaltende Engagement gegen Rassismus in Köln, wenn auch mit weniger Teilnehmenden als in den Vorjahren. Veranstalterinnen, Veranstalter und Teilnehmende nutzten die Kundgebung, um ihren Widerstand gegen Diskriminierung und rechtsextreme Politik in der Stadt zu bekräftigen.

Quelle