Zollrazzia in Brüggen bringt Kriegswaffenfund und Schwarzarbeit ans Licht
Folker RoggeZollrazzia in Brüggen bringt Kriegswaffenfund und Schwarzarbeit ans Licht
Zollbeamte in Krefeld machten am Freitagabend eine unerwartete Entdeckung. Bei einer Razzia in einem Gastronomiebetrieb in Brüggen, bei der der Verdacht auf nicht angemeldete Beschäftigung im Raum stand, stießen sie auf eine Pistole, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die Waffe wurde im Rahmen der laufenden Ermittlungen sichergestellt.
Das Hauptzollamt Krefeld durchsuchte die Geschäftsräume sowie weitere damit in Verbindung stehende Objekte im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung. Die Ermittler nahmen zudem weitere Orte unter die Lupe, die mit dem Fall in Zusammenhang stehen könnten. Ziel war es, Beweismaterial zu sichern und die genauen Umstände der mutmaßlichen Straftaten aufzuklären.
Vor Ort wurden mehrere Personen befragt. Zudem wurden digitale Daten beschlagnahmt, die nun weiter ausgewertet werden. Die Aktion ist Teil einer größeren Ermittlungsserie gegen Schwarzarbeit.
Während der Durchsuchung entdeckten die Beamten zufällig die alte Pistole im Keller des Gebäudes. Die Behörden bestätigten, dass die Waffe als Zufallsfund beschlagnahmt wurde.
Die Ermittlungen dauern an, weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben. Die Zollfahnder werten weiterhin die bei der Razzia sichergestellten Beweise aus. Auch die beschlagnahmte Pistole wird im Rahmen des laufenden Verfahrens untersucht.






