05 April 2026, 02:12

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung im Sicherheitsgewerbe zu

Roter Stempel mit 'Deutsches Reich' Text auf schwarzem Hintergrund.

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung im Sicherheitsgewerbe zu

Deutsche Zollbehörden starten Großrazzia gegen Schwarzarbeit in Sicherheits- und Privatschutzbranche

In einer bundesweiten Aktion gehen die Zollbehörden mit mehr als 2.100 Beamten gegen nicht angemeldete Beschäftigung im Sicherheits- und Objektschutzsektor vor. Erste Ergebnisse der Kontrollen sollen noch in dieser Woche veröffentlicht werden.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Zollverwaltung zielt dabei auf illegale Beschäftigung und Steuerbetrug in den Bereichen Veranstaltungssicherheit und Gebäudeschutz ab. Über 1.200 Unternehmen wurden auf Basis von Risikoanalysen für die Überprüfungen ausgewählt.

Die Beamten kontrollieren die Einhaltung des Mindestlohngesetzes, die Abführung von Sozialabgaben sowie die korrekte Gestaltung von Arbeitsverträgen. Besonders im Fokus stehen zudem nicht gemeldete ausländische Arbeitskräfte und betrügerische Sozialleistungsansprüche.

Im Rahmen der Aktion finden sowohl stichprobenartige Kontrollen als auch umfassende Betriebsprüfungen statt. Die FKS führt regelmäßig ähnliche Schwerpunktactions in branchen mit hohem Risikopotenzial durch, um faire Wettbewerbsbedingungen und öffentliche Einnahmen zu schützen.

Die Ergebnisse der Razzia werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Ziel der Behörden ist es, die Einhaltung der Arbeitsgesetze durchzusetzen und die Sozialversicherungssysteme zu sichern. Unternehmen, die gegen Vorschriften verstoßen, müssen mit Sanktionen rechnen.

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