05 June 2026, 15:54

Zehn Jahre Haft für Totschlag an Ex-Freundin nach wochenlanger Lüge

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Totschlag an Ex-Freundin nach wochenlanger Lüge

Ein 33-jähriger Mann ist wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er im Januar 2025 seine Freundin erstochen hatte. Das Landgericht Dortmund verkündete das Urteil, das jedoch noch nicht rechtskräftig ist und angefochten werden kann. Der Mord folgte auf Wochen voller Spannungen, nachdem der Mann seinen Job verloren und dies vor seiner Partnerin verheimlicht hatte.

Die Beziehung eskalierte gewalttätig, als die Frau herausfand, dass ihr Freund bereits seit Wochen arbeitslos war. Der ohnehin psychisch labile Mann wurde eifersüchtig und wütend, nachdem sie eine Beziehung zu einem Kollegen begonnen hatte. In einem Wutanfall gestand er, sie während eines Streits erstochen zu haben, als sie ihn verlassen wollte.

Nach der Tat blieb der Mann noch drei weitere Tage mit der Leiche der Frau in der Wohnung. Später wurde er in Bremerhaven von der Polizei festgenommen, wo er sich während der Konfrontation mit einer Gaswaffe in die Stirn schoss.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihn zunächst wegen Mordes angeklagt. Das Gericht schlug jedoch eine mildere Anklage vor, was schließlich zu einer Verurteilung wegen Totschlags führte.

Der Angeklagte erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, doch das Urteil ist noch nicht endgültig und kann angefochten werden. Sein Handeln war geprägt von einer psychischen Krise, Arbeitsplatzverlust und extremer Eifersucht. Der Fall könnte nun weitere juristische Schritte nach sich ziehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle