ZDF dominiert mit Krimis und Nachrichten an Christi Himmelfahrt
Deutsche TV-Zuschauer zeigten am Vorabend von Christi Himmelfahrt unterschiedliche Sehgewohnheiten. Das ZDF dominierte den Primetime-Bereich mit starken Quoten, während andere Sender bei verschiedenen Programmen und Zielgruppen gemischte Ergebnisse verzeichneten.
Am Donnerstagabend lockte der ZDF-Krimi Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug5,01 Millionen Zuschauer und erreichte einen Marktanteil von 22,7 Prozent. Zuvor hatte derselbe Film bereits in der Primetime gegen Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft (ARD) gewonnen, das auf 3,11 Millionen Zuschauer und 14,1 Prozent kam.
Das ZDF setzte seine Erfolgsserie fort: Das heute journal verfolgten 2,83 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent), während ARDs extra 3 auf 2,30 Millionen (12,0 Prozent) kam. Auch die Serie Olivia überzeugte mit 3,59 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 17,4 Prozent.
Bei jüngeren Zuschauern verzeichnete das zweite ESC-Halbfinale auf dem ARD-Sender One einen Rückgang. Die Sendung erreichte 0,88 Millionen Zuschauer (4,7 Prozent) – leicht weniger als das erste Halbfinale mit 0,92 Millionen. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah das Halbfinale nur noch 0,35 Millionen Zuschauer (9,8 Prozent).
Sat.1s Das 1%-Quiz war dagegen erfolgreich und kam auf 1,30 Millionen Zuschauer (6,2 Prozent Gesamtmarkt) bzw. 0,31 Millionen in der Altersgruppe 14–49 (8,3 Prozent). Germany’s Next Topmodel verlor hingegen an Zuspruch und erreichte in der wichtigen Werbezielgruppe nur noch 0,44 Millionen Zuschauer (11,7 Prozent). Die Free-TV-Premiere von Dune: Teil Zwei auf RTL enttäuschte mit 0,22 Millionen Zuschauern in derselben Altersgruppe – ein schwacher Marktanteil von 6,1 Prozent.
Insgesamt sicherte sich das ZDF am Vorabend von Christi Himmelfahrt die höchsten Zuschauerzahlen. Besonders Kriminalfilme und Nachrichtensendungen führten die Einschaltquoten an, während jüngere Zuschauer dem Eurovision Song Contest und bestimmten Unterhaltungsformaten weniger Interesse entgegenbrachten. Privatender wie Sat.1 und RTL verzeichneten durchwachsene Ergebnisse – einige Formate schnitten besser ab als andere.
