23 March 2026, 02:11

Wiesbadens Kürbissuppen-Fest begeistert mit Tradition und kulinarischer Vielfalt

Poster featuring a table with pumpkins, surrounded by sculptures and flowers, with text reading "Pumpkin Decorations from the 18th century" at the bottom.

Wiesbadens Kürbissuppen-Fest begeistert mit Tradition und kulinarischer Vielfalt

Wiesbadens jährliches Kürbissuppen-Fest lockte am Samstagmorgen etwa zwei Dutzend Besucher an. Die Veranstaltung fand in der Nähe der berühmten Kürbisskulptur der Stadt statt, einem Wahrzeichen, das sich seit seiner Entstehung im Jahr 1990 künstlerisch weiterentwickelt hat. Gäste tauschten Rezepte aus, sangen Lieder und feierten die Jahreszeit in einer Atmosphäre, die Tradition mit Kreativität verbindet.

Das Herzstück des Festes, eine riesige Kürbisskulptur, wurde ursprünglich 1990 vom Künstler Michael Ray Charles entworfen. In knalligen Pop-Art-Farben bemalt, symbolisierte sie Fülle und Verspieltheit. Im Laufe der Jahre wurde sie mehrfach neu gestaltet – 2005 in leuchtenden Orangetönen, 2018 mit Halloween-Motiven – und 2012 auf Wunsch der Bevölkerung vom Kurpark-Brunnen an ihren heutigen Standort auf dem Dern'schen Gelände verlegt.

Durch ihr sich ständig wandelndes Design ist die Skulptur zum meistfotografierten Kunstwerk Wiesbadens geworden. Ihre aktuelle Lage neben dem Wochenmarkt steigert ihre Beliebtheit zusätzlich, besonders während des Festes. Die Besucher versammelten sich im Kurpark, wo orange Kürbisse vor historischer Architektur eine malerische Herbstkulisse bildeten.

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Um die gespendete Kürbissuppe zu kosten, mussten die Gäste die "Ode an den Kürbis" singen – eine verspielte Abwandlung von Beethovens "Ode an die Freude". Das Fest folgte dem Prinzip "Geben und Nehmen" und belohnte kleine Darbietungen oder Aufgaben mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Rezepte reichten von kleinen Hokkaido-Kürbissen bis zu riesigen Schaukürbissen und spiegelten die Vielfalt der Geschmäcker und Kulturen wider.

Die Veranstaltung brachte Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammen und festigte ihren Ruf als lokaler Höhepunkt. Die Mischung aus Musik, Essen und Kunst machte das Fest zu einer einzigartigen Feier von Gemeinschaft und jahreszeitlichen Bräuchen. Die Organisatoren planen, die Tradition fortzuführen – mit einer Skulptur und ihrem Umfeld, die sich Jahr für Jahr weiterentwickeln.

Quelle