Warum Banken plötzlich Jungennamen bei Überweisungen prüfen – und was das für Kunden bedeutet
Warum Banken plötzlich Jungennamen bei Überweisungen prüfen – und was das für Kunden bedeutet
Verwirrung im Bankwesen seit zwei Monaten: Banken prüfen vor Überweisungen den Jungennamen des Empfängers. Was die Sicherheit erhöhen sollte, sorgt auch für Probleme.
- Dezember 2025, 03:46 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Banken und Versicherungen
Eine neue Betrugspräventionsregel für Banküberweisungen führt bei Kunden und Unternehmen zu Verwirrung. Seit Oktober 2025 überprüfen Banken in Deutschland und der EU die Jungennamen von Empfängern gegen die Kontodaten. Doch Uneinheitlichkeiten bei der Umsetzung der Kontrollen führen zu unerwarteten Ablehnungen und Warnmeldungen.
Die Maßnahme, bekannt als Empfängerprüfung (Verification of Payee, VoP), verlangt von Banken, dass sie bei Überweisungen innerhalb des Euroraums und der erweiterten EU ab Sommer 2027 den Jungennamen und die IBAN abgleichen. Aktuell ist die Namensprüfung jedoch nur bei Transfers zwischen Girokonten verpflichtend – bei anderen Kontotypen bleibt die Handhabung unklar. Stimmen die Angaben nicht exakt überein, erhalten Absender eine Warnung, und die Zahlung kann scheitern.
Die Banken gehen dabei unterschiedlich vor: Die Genossenschaftliche Finanzgruppe (einschließlich Volksbank) und die Sparkassen begannen mit den Prüfungen am 5. Oktober 2025, die ING folgte am 9. Oktober. Die DKB zeigt bei EU-Überweisungen mitunter Fehlermeldungen an und gibt an, der Empfänger sei nicht in ihrer VoP-Datenbank erfasst. BBVA und Consorsbank passten etwa zur gleichen Zeit die Überweisungslimits an. In manchen Fällen, wie bei einer Sparkasse im Oldenburger Land, führten bereits kleine Abweichungen – etwa ein „+“ statt eines „&“ – zur Ablehnung der Transaktion.
Exakte Namensübereinstimmungen sind selten, was Privatkunden, Unternehmen und sogar Finanzämtern Probleme bereitet. Bei einer „ähnlichen Übereinstimmung“ wird zwar der hinterlegte Jungennamen angezeigt, doch die Banken gehen mit Korrekturen unterschiedlich um und geben dabei teils unterschiedliche Mengen persönlicher Daten preis. Verbraucherschützer raten, Warnungen ernst zu nehmen und die IBAN vor einer Überweisung direkt beim Empfänger zu bestätigen.
Das neue System soll Betrug eindämmen, doch die uneinheitliche Einführung schafft praktische Hürden. Kunden sehen sich mit widersprüchlichen Fehlermeldungen konfrontiert, während Unternehmen und Behörden mit abweichenden Datensätzen kämpfen. Bis einheitliche Standards gelten, müssen Absender die Angaben besonders sorgfältig prüfen, um gescheiterte Überweisungen zu vermeiden.
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