Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale in Hardt nach Sprengstoffanschlag
Zenon PechelVolksbank Mönchengladbach baut neue Filiale in Hardt nach Sprengstoffanschlag
Die Volksbank Mönchengladbach eG plant den Neubau einer Filiale im Stadtteil Hardt, nachdem ihr bisheriger Standort durch eine Sprengung eines Geldautomaten schwer beschädigt worden war. Das Projekt sieht den Bau eines modernen zweigeschossigen Gebäudes an der Tomper Weg vor, dessen Fertigstellung für Anfang 2028 erwartet wird. Mit dieser Entscheidung unterstreicht die Bank ihr anhaltendes Engagement, eine physische Präsenz in der Region aufrechtzuerhalten.
Das neue Gebäude wird in L-Form gestaltet und bietet auf einer Fläche von 475 Quadratmetern im Erdgeschoss Platz für die Bankgeschäfte. Zusätzlich stehen im Obergeschoss 300 Quadratmeter zur Vermietung bereit, was potenziell weitere Arbeitsplätze in der Gegend schaffen könnte. Das kommunale Grundstück wurde mit Unterstützung der WFMG und der EWMG, lokaler Entwicklungsgesellschaften, erworben.
Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, betonte, dass das Design der Filiale harmonisch in die Umgebung passe und gleichzeitig Kunden einen leicht zugänglichen Zugang ermögliche. Der Umzug erfolgt nach einem Vorfall, bei dem die bisherige Hardter Filiale durch eine Explosion stark beschädigt worden war und daraufhin schließen musste.
Trotz des zunehmenden Trends zur Digitalisierung im Bankensektor bekräftigt die Volksbank Mönchengladbach eG ihren Fokus auf persönliche Kundenbeziehungen. Die neue Filiale soll als zentraler Anlaufpunkt für die lokale Kundschaft dienen und die langjährigen Verbindungen der Bank zur Gemeinschaft stärken.
Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein, sodass die Filiale in Hardt wieder voll funktionsfähig ist. Die vermietbaren Flächen im Obergeschoss könnten zusätzliche Unternehmen anziehen und so die lokale Beschäftigung fördern. Das Projekt stellt einen klaren Schritt dar, traditionelle Bankdienstleistungen parallel zu digitalen Innovationen weiterzuführen.






