21 March 2026, 16:18

Universität Duisburg-Essen plant radikale Campus-Umgestaltung bis 2033

Außenansicht des neuen Colleges der Universität Toronto an Wetmore Hall, mit einem Schild vor dem Gebäude, umgeben von grünem Gras, bunten Blumen, hohen Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Universität Duisburg-Essen plant radikale Campus-Umgestaltung bis 2033

Der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen steht vor einer grundlegenden Umgestaltung im Rahmen des Projekts Big Picture Essen. Der ehrgeizige Plan soll Lehre, Forschung und studentisches Leben in den nächsten zehn Jahren neu prägen. Die Kosten für die Umstrukturierung werden voraussichtlich im "soliden dreistelligen Millionenbereich" liegen.

Die Modernisierung der Hörsäle und Seminarräume hat bereits begonnen; erste Abschnitte sollen 2023 abgeschlossen werden. Das Gesamtprojekt wird jedoch etwa ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Nach Fertigstellung wird der Campus 30 Prozent mehr Fläche für Forschung und Lehre bieten.

Ein neues Forschungszentrum für Wasserwirtschaft wurde bereits genehmigt, zudem sind Pläne für ein eigenes Gebäude zur chemischen Ausbildung in Arbeit. Diese Erweiterungen sollen die wissenschaftlichen Kapazitäten der Universität deutlich ausbauen.

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Auch soziale und Freizeitbereiche stehen im Fokus der Neugestaltung. Viele Einzelbüros werden durch offene Arbeitslandschaften ersetzt, die mit Lounge-Bereichen und sogar Büroschaukeln ausgestattet sind. Ziel ist es, den Austausch, die Entspannung und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Um die Anbindung an die Essener Innenstadt zu verbessern, entsteht eine Übergangszone. Hier sind Projekte wie urbanes Gärtnern, kulturelle Veranstaltungen und eine Outdoor-Bar geplant – eine Verbindung von Campusleben und Stadtviertel.

Die Umsetzung von Big Picture Essen wird zwar Jahre dauern, doch erste Veränderungen sind bereits sichtbar. Durch den Ausbau der Forschungskapazitäten, die Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung sozialer Begegnungsräume will die Universität einen lebendigeren und vernetzteren Campus schaffen. Am Ende soll ein modernisiertes Zentrum für Lernen und Zusammenarbeit entstehen – für Studierende, Mitarbeiter und die gesamte Stadtgesellschaft.

Quelle