Stilles Gedenken in Bergisch Gladbach: Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff auf Israel
Steve HeckerStilles Gedenken in Bergisch Gladbach: Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff auf Israel
In Bergisch Gladbach versammelte sich am Dienstag eine kleine Gruppe, um an den zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel zu erinnern. Gegen 6:56 Uhr trafen sich etwa zwölf Menschen am Holocaust-Mahnmal im Villa-Zanders-Park – eine wöchentliche Tradition des Gedenkens und der Solidarität, die sie seit dem Angriff aufrechterhalten.
Die frühe Morgenandacht ist Teil einer langjährigen Reihe, die von einem lokalen Verein organisiert wird. Seit zwei Jahren kommen Mitglieder wöchentlich zusammen, um der Opfer zu gedenken und die Freilassung der Geiseln zu fordern. Am Abend schloss sich eine größere Gruppe von rund 40 Personen einer weiteren Gedenkveranstaltung auf dem Trotzenburgplatz in der Fußgängerzone an.
Während der Kundgebung verlas Petra Hemming, die Vorsitzende des Vereins, ein Interview mit einem Überlebenden des Angriffs. Ein israelischer Gast sang zudem Hatikva, die Nationalhymne Israels. Auffällig war, dass die israelische Flagge, die vor einem Jahr am Rathaus gehisst worden war, bei der diesjährigen Veranstaltung fehlte.
Zwei Polizeibeamte sorgten für einen friedlichen Ablauf der Zusammenkunft. Trotz der Bemühungen blieb eine separate Kundgebung auf dem Marktplatz am Vormittag von Passanten weitgehend unbeachtet.
Die Gedenkveranstaltungen in Bergisch Gladbach bleiben eine stille, aber beharrliche Erinnerung. Organisatoren und Teilnehmer kommen jede Woche zusammen, um die Aufmerksamkeit auf diejenigen zu lenken, die noch immer unter den Folgen des Angriffs und der anhaltenden Geiselnahme leiden. Die Veranstaltungen sind klein, doch ihre Botschaft der Solidarität ist entschlossen.






