Stellantis-Händler fordern mehr Unterstützung bei Garantien und Ersatzteilen
Zenon PechelStellantis-Händler fordern mehr Unterstützung bei Garantien und Ersatzteilen
Jahreskonferenz des Stellantis-Händlerverbands in Köln: Branche diskutiert Herausforderungen und neue Strategien
Diese Woche fand in Köln die Jahreskonferenz des Stellantis-Händlerverbands statt. Fast 300 Teilnehmer kamen zusammen, um über zentrale Branchenherausforderungen und anstehende Veränderungen zu sprechen. Im Mittelpunkt standen die Sorgen der Händler sowie neue Konzernstrategien.
Die Diskussionen wurden von drängenden Problemen geprägt: sinkende Rentabilität, steigende Kosten, Engpässe bei Ersatzteilen und fallende Restwerte dominierten die Debatten. Eine Umfrage zeigte, dass über 90 Prozent der Händler Leasingmodelle mit garantierten Restwerten oder Rückkaufoptionen bevorzugen.
Stellantis ging auf einige dieser Bedenken ein und kündigte vereinfachte Abläufe bei Garantieansprüchen an. Zudem plant das Unternehmen, sein Außendienstteam auszubauen. Citroën ging einen Schritt weiter und verlängerte die Garantie für Verbrenner- und Elektrofahrzeuge auf bis zu acht Jahre.
Themen der Konferenz waren auch der neue Händlervertrag und eine aktualisierte Unternehmensidentität. Alle drei Marken – Citroën, DS und Peugeot – präsentierten Pläne, ihren Absatz in Deutschland bis 2026 zu steigern. Peugeot startete gemeinsam mit Stellantis Financial Services eine Kurzfristkampagne für junge Gebrauchtwagen aus Leasingrückläufen. Stellantis sagte zudem Verbesserungen bei der Liquidität zu, die ab 2026 zu einer höheren Rentabilität beitragen sollen.
Die Händler verließen die Konferenz mit der Forderung nach weiteren Vereinfachungen bei Garantieprozessen und einer besseren Ersatzteilversorgung. Langfristig wünschen sie sich nachhaltige Lösungen, um die Profitabilität wiederherzustellen. Die angekündigten Maßnahmen und Unterstützungsprogramme sollen diese Herausforderungen in den kommenden Jahren angehen.






