SPD NRW sucht neuen Spitzenkandidaten für Landtagswahl 2027
Die nordrhein-westfälische SPD bereitet ihre Wahlkampfstrategie für 2027 vor – die endgültigen Pläne sollen im Januar stehen. Zwar gibt es in der Partei mehrere starke Kandidaten für die Spitzenkandidatur, doch ein wichtiger Anwärter hat sich bereits aus dem Rennen zurückgezogen. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der einst als Favorit galt, wird nicht als SPD-Spitzenkandidat bei der anstehenden Landtagswahl antreten.
Erst vor wenigen Monaten war Link mit großer Mehrheit als Oberbürgermeister von Duisburg wiedergewählt worden. Seine Wiederwahl bezeichnete er als Auftrag und Verpflichtung zugleich und betonte, sich auf seine aktuellen Aufgaben konzentrieren zu wollen. Trotz früher Unterstützung durch SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Barbara Bas hat Link nun bestätigt, dass er 2027 nicht für die Spitzenkandidatur zur Verfügung steht.
Eine weitere prägende Figur der nordrhein-westfälischen SPD ist Barbara Hendricks. Als Bundesarbeitsministerin setzte sie sich zwischen 2023 und 2026 für soziale Gerechtigkeit und Reformen auf dem Arbeitsmarkt ein. Unter ihrem Einfluss positionierte sich die SPD in zentralen Themen wie der Erhöhung des Mindestlohns und dem Klimaschutz – Schwerpunkte, die auch Landesparteichefin Monika Wittsteyn vertritt.
Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat weiterhin mehrere qualifizierte Kandidaten zur Auswahl. Im Januar wollen die Parteiverantwortlichen die Wahlkampfstrategie finalisieren und damit die Weichen für die Landtagswahl 2027 stellen. Mit Links Verzicht muss die Partei nun einen neuen Spitzenkandidaten für die Wahl benennen. Die Themen Arbeitnehmerrechte und Klimapolitik werden voraussichtlich im Mittelpunkt des Wahlkampfs bleiben. Die endgültigen Entscheidungen zu Strategie und Personal sollen in den kommenden Wochen fallen.






