02 April 2026, 10:11

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trümmern auf den Gleisen, einer Gruppe von Menschen in der Nähe, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke, Masten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde in den frühen Morgenstunden des Donnerstags am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Bei dem Vorfall handelte es sich um einen Regional-Express (RE 9) auf der Strecke von Köln. Rettungskräfte waren umgehend vor Ort im Einsatz.

Der Unfall ereignete sich in den frühen Stunden am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Der Mann befand sich in einem nicht zugänglichen Bereich der Gleisanlagen, als der RE 9 in den Abschnitt einfuhr. Er erlitt schwere Verletzungen, wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

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Nach der Kollision wurde die Strecke der RE-9-Linie für etwa zwei Stunden gesperrt. Sieben Züge hatten in der Folge Verspätungen von insgesamt rund 90 Minuten. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, wie es zu dem Aufenthalt des Arbeiters auf den Gleisen kommen konnte.

Seit dem tödlichen Unfall am 27. August 2024 – als ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn am selben Ort von einem RE-9-Zug erfasst wurde – hat das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Dazu gehören verstärkte Schulungen zu Gefahren auf Gleisanlagen, neue Präventionsprogramme wie der Sicherheitsdialog für Mitarbeiter sowie der vermehrte Einsatz von Warnsystemen entlang der Strecken und Drohnenüberwachung auf besonders riskanten Abschnitten.

Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während die Ermittler die Umstände des Unfalls aufklären. Die Deutsche Bahn hat bereits strengere Sicherheitsprotokolle eingeführt, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Strecke wurde inzwischen wieder freigegeben, doch hielten sich bei einigen Verbindungen weiterhin Verspätungen.

Quelle