Schlägerei am Omnibusbahnhof: Mann nach rechtsextremer Parole verletzt und hospitalisiert
Steve HeckerSchlägerei am Omnibusbahnhof: Mann nach rechtsextremer Parole verletzt und hospitalisiert
Auseinandersetzung am Zentralen Omnibusbahnhof in der Altstadt
In der Nacht des 7. Oktober 2025 kam es am Zentralen Omnibusbahnhof in der Altstadt zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei der ein Mann verletzt und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Vorfall begann, als ein 37-Jähriger einen verbotenen Spruch rief, woraufhin zwei Jugendliche eingriffen. Die Polizei ermittelt nun sowohl gegen den Mann als auch gegen die beteiligten Jugendlichen.
Gegen 22:20 Uhr soll der 37-Jährige aus Gelsenkirchen in der Öffentlichkeit „Sieg Heil!“ gerufen haben. Zwei etwa 16- bis 18-jährige Jugendliche näherten sich ihm nach dem Ausruf. Einer der beiden war zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß.
Die Situation eskalierte schnell. Der Mann versuchte, einen der Jugendlichen zu treten, doch die beiden schlugen stattdessen auf ihn ein und warfen ihn zu Boden. Der Rettungsdienst traf kurz darauf ein, versorgte den Verletzten und brachte ihn ins Krankenhaus.
Nach der Schlägerei verließen die Jugendlichen den Ort in Richtung Hauptbahnhof. Die Polizei erstattete später Strafanzeige gegen den 37-Jährigen wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole. Gleichzeitig wird nun gegen die beiden Jugendlichen wegen Körperverletzung ermittelt.
Der Mann steht weiterhin unter Beobachtung der Behörden wegen des Einsatzes verbotener Parolen. Die noch nicht identifizierten Jugendlichen werden im Zusammenhang mit der Körperverletzung gesucht. Die Ermittler prüfen weiterhin die genauen Umstände des Vorfalls.






