Rheinberg ändert Glasrecycling wegen illegaler Müllentsorgung radikal
Folker RoggeRheinberg ändert Glasrecycling wegen illegaler Müllentsorgung radikal
Rheinberg passt Glasrecycling-Dienste nach wiederholten Fällen illegaler Müllentsorgung an
Nach wiederkehrenden Problemen mit illegaler Abfallentsorgung hat Rheinberg seine Glasrecycling-Dienste überarbeitet. Der städtische Entsorgungspartner, die DLB, hat mehrere Container aufgrund steigender Reinigungskosten entfernt. Für die Bürgerinnen und Bürger ändert sich damit, wo und wie sie Glasabfälle entsorgen können.
Ursprünglich erhielt die DLB von Der Grüne Punkt eine feste Vergütung für die Unterhaltung der Glasrecycling-Standorte. Durch die Zunahme illegaler Müllablagerungen reichte diese Gebühr jedoch nicht mehr aus, um die zusätzlichen Reinigungskosten zu decken. In der Folge wurden die Container an der Römerstraße, der Buchenstraße und der Ahornstraße dauerhaft entfernt.
Alternativ stehen weiterhin Behälter an der Buchenstraße, der Erlenstraße und der Römerstraße zur Verfügung. Doch selbst an diesen Standorten kam es erneut zu illegalen Entsorgungen. Die Stadt warnt, dass unsachgemäße Müllbeseitigung gegen die öffentliche Ordnung verstößt und mit Bußgeldern geahndet werden kann.
Bürger können Glas weiterhin ordnungsgemäß über ihre Hausmülltonnen entsorgen oder gegen eine geringe Gebühr das Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof nutzen. Eine aktuelle Übersicht aller Glasrecycling-Stellen in Rheinberg findet sich auf der Website der Stadt unter www.rheinberg.de. Zeugen illegaler Müllentsorgung werden aufgefordert, Vorfälle beim Ordnungsamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden.
Die Entfernung der Container folgt auf anhaltenden Missbrauch und die finanzielle Belastung durch illegale Abfallablagerungen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin, während die Bürger nun auf weniger Sammelstellen oder alternative Entsorgungswege angewiesen sind. Bei unerlaubter Müllentsorgung bleiben Bußgelder weiterhin möglich.






