19 April 2026, 12:12

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele mit nachhaltigem Konzept holen

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin mit Fenstern, einer Tür, Bäumen und Bannern vor einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele mit nachhaltigem Konzept holen

Rhein-Ruhr bewirbt sich als offizieller deutscher Kandidat für eine künftige Olympiabewerbung

Vier Regionen – München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet – konkurrieren um die Zustimmung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine mögliche Ausrichtung der Spiele. Die Entscheidung des DOSB wird die nächsten Schritte Deutschlands auf dem Weg zu einer Bewerbung prägen.

Das Konzept aus Rhein-Ruhr hebt sich durch seinen Fokus auf bestehende Sportstätten ab. Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld könnten Wettbewerbe kostengünstig und nachhaltig ausrichten. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Baukosten zu senken und die Umweltbelastung zu minimieren.

Falls die Region den Zuschlag erhält, soll die Westparkstraße in Krefeld als Austragungsort für Paralympics-Rollstuhlrugby dienen. An der Bewerbung sind 16 Kommunen beteiligt, darunter Krefeld, wo die Bürger im April 2026 in einer Abstimmung über die Unterstützung des Projekts entscheiden werden.

Otto Fricke, ein gebürtiger Uerdinger und führender FDP-Politiker, steht derzeit an der Spitze des DOSB. Seine Rolle wird entscheidend sein, um die konkurrierenden Bewerbungen aus München, Berlin, Hamburg und Rhein-Ruhr zu bewerten.

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Die Entscheidung des DOSB wird zeigen, welche deutsche Region sich im Rennen um die Olympischen Spiele durchsetzt. Ein Erfolg der Rhein-Ruhr-Bewerbung würde lokale Volksabstimmungen 2026 und die mögliche Nutzung etablierter Veranstaltungsorte wie der Yayla-Arena nach sich ziehen. Der Fokus der Region auf Nachhaltigkeit und bestehende Infrastruktur bleibt ein zentraler Bestandteil ihres Konzepts.

Quelle