04 May 2026, 16:13

Rewe-Chef Souque greift Lindt und Mondelez wegen hoher Schokoladenpreise an

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien hunderte Dollar monatlich kosten k├änen.

Rewe-Chef Souque greift Lindt und Mondelez wegen hoher Schokoladenpreise an

Lionel Souque, der Vorstandsvorsitzende von Rewe, hat Großmarken scharf kritisiert, weil diese ihre Preise trotz sinkender Rohstoffkosten nicht senken. Besonders nannte er Hersteller wie Lindt und Mondelez, die die Schokoladenpreise hochhalten, obwohl die Kosten für Kakao zurückgehen. Souque erläuterte zudem, wie Rewe die anstehenden Mehrwertsteuer-Änderungen für seine Kunden umsetzen wird.

Als Beispiel für das Problem führte Souque die Milka-Alpenmilch-Tafel an: Obwohl das Gewicht reduziert wurde, blieb der Preis gleich – Rewe könne die Tafel daher nicht unter 1,99 Euro anbieten. Der Manager forderte, dass Hersteller bei sinkenden Rohstoffkosten schneller mit Preisanpassungen reagieren müssten.

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Im Gegensatz dazu hat Rewe den Preis der hauseigenen 100-Gramm-Einstiegs-Schokoladentafel bereits zweimal gesenkt – zunächst auf 89 Cent, dann auf 79 Cent. Souque betonte, dass die Supermarktkette die durchschnittliche Mehrwertsteuersenkung an die Verbraucher weitergeben werde. Allerdings warnte er, dass nicht jedes einzelne Produkt günstiger werden würde.

Stattdessen werde das Unternehmen die gesamte Produktpalette bei der Preisfestsetzung berücksichtigen. Dieser Ansatz sorge für eine faire Verteilung der Ersparnisse über verschiedene Artikel hinweg, statt sich auf Einzelprodukte zu konzentrieren.

Rewes Preispolitik wird die durchschnittliche Steuerentlastung widerspiegeln, auch wenn einige Markenartikel weiterhin teuer bleiben könnten. Die Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden setzen die Hersteller unter Druck, ihre Preise an die gesunkenen Rohstoffkosten anzupassen. Kunden könnten bei manchen Produkten sparen – allerdings nicht zwangsläufig im gesamten Sortiment.

Quelle