10 April 2026, 22:11

Rafael Seligmann liest in Mönchengladbach über Antisemitismus und sein neues Buch

Altes Buch mit hebräischer Schrift auf schwarzem Hintergrund, die sichtbare Seite lautet "Jüdisches Pessach-Seder".

Rafael Seligmann liest in Mönchengladbach über Antisemitismus und sein neues Buch

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach veranstaltet öffentliche Lesung

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mönchengladbach lädt am Dienstag, dem 18. November, um 19:30 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Der Autor Rafael Seligmann stellt sein neues Buch "Keine Ruhe für Juden" vor, in dem er Antisemitismus über fast sieben Jahrzehnte seines Lebens in Deutschland analysiert. Der Eintritt ist frei; Karten können online reserviert werden.

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Seligmann kam 1957 als Kind nach Deutschland und erlebte sich lange als Außenseiter – oft als "Musterjude" bezeichnet. In seinem Buch verbindet er persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen und zeigt, wie subtile Herabwürdigungen und alltägliche Bemerkungen das jüdische Leben bis heute prägen.

Die Veranstaltung findet im WandelSaal der Stadtbibliothek (Carl-Brandts-Haus) statt. Im Anschluss an die Lesung diskutiert Seligmann mit dem Politiker Ulrich Elsen, dem Nahost-Experten Rolf Tophoven und dem politischen Redakteur Dr. Martin Kessler.

Interessierte können kostenlose Karten über die Website der Gesellschaft unter www.gcjz-mg.de reservieren. Der Abend bietet die Gelegenheit, Seligmanns Reflexionen über Antisemitismus – damals wie heute – zu hören. Die anschließende Diskussion mit Fachleuten vertieft die Themen des Buches. Die Veranstaltung steht allen offen und ist kostenfrei.

Quelle