Papst Leo begeistert mit Witz und Wortspielen bei öffentlichen Auftritten
Nadeshda SölzerPapst Leo begeistert mit Witz und Wortspielen bei öffentlichen Auftritten
Papst Leo hat einmal mehr seine spielerische Ader bewiesen – mit einer Reihe humorvoller Bemerkungen. Seine jüngsten Scherze reichten von Sport bis hin zu Technik und begeisterten das Publikum bei seinen öffentlichen Auftritten.
Während einer Predigt neckte er die Augustiner und äußerte die Hoffnung, sie mögen die Gabe des Zuhörens und der Demut erhalten. Im Madrider Stadion Santiago Bernabéu machte er ein Fußball-Wortspiel und erklärte, die Kirche habe ein „traumhaftes Tor“ erzielt.
Beim Thema Tennis scherzte er, Jannik Sinner nicht zu einem Wohltätigkeitsmatch einladen zu wollen – wegen dessen Nachnamens. Als Sinner den Vatikan besuchte, bemerkte der Papst, sein weißer Soutan wäre perfekt für Wimbledon.
Er nahm auch ein KI-System auf die Schippe, das ihn einst als Papst Franziskus bezeichnet hatte, und konterte: „Ich glaube, es gibt jetzt einen anderen Papst.“ Zu langem Applaus meinte er schmunzelnd: „Wenn der Beifall länger dauert als die Rede …“ Und zur Frage des Ruhestands gestand er: „Vor einem, zwei Jahren habe auch ich mal daran gedacht, irgendwann zurückzutreten.“
Seine Wortspiele bringen viele zum Lächeln. Mit seinem Witz verleiht der Papst seinen Auftritten eine herzliche Note. Diese Momente zeigen, wie er es versteht, durch Humor eine Verbindung zu den Menschen herzustellen.






