Overath sagt Weihnachtsmarkt ab: Sicherheitskosten überfordern Organisatoren
Steve HeckerOverath sagt Weihnachtsmarkt ab: Sicherheitskosten überfordern Organisatoren
Weihnachtsmarkt in Overath abgesagt: Sicherheitskosten zu hoch
Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Overath (Nordrhein-Westfalen) fällt aus. Die Veranstalter begründen die Absage mit den stark gestiegenen Sicherheitskosten, die für den Schutz vor möglichen Terrorgefahren nötig wären. Die Entscheidung folgt auf monatelange finanzielle Engpässe – nach einem Frühlingsfest im Frühjahr blieben keine Mittel mehr übrig.
Die Organisatoren hatten bereits 7.000 Euro für Sicherheitsvorkehrungen beim diesjährigen Frühlingsfest ausgegeben. Da die Kassen seitdem leer sind, können sie sich die zusätzlichen Anti-Terror-Maßnahmen für den Weihnachtsmarkt nicht leisten. Hilfegesuche an die Stadtverwaltung – etwa für Absperrungen und Sicherheitskräfte – wurden abgelehnt.
Nun suchen die Verantwortlichen nach einer letzten Lösung in der Not. Sie hoffen noch auf eine Einigung mit den kommunalen Verantwortlichen, um den Markt doch noch zu retten. Sollte keine Unterstützung kommen, könnten künftig auch andere Veranstaltungen wie das Stadtfest gestrichen werden.
Ohne den traditionellen Weihnachtsmarkt bleibt Overath in diesem Winter eine wichtige Attraktion. Die Organisatoren warnen: Ohne finanzielle Hilfe droht das Aus für weitere lokale Feste. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob rechtzeitig ein Kompromiss gefunden wird.






