14 June 2026, 08:09

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft mit Studierenden gegen Wohnungsnot und Existenzängste

Zwischen Wohnungsmangel und Mittagsmesse

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft mit Studierenden gegen Wohnungsnot und Existenzängste

Thorben Pollmann hat seine Tätigkeit als Hochschulseelsorger in Köln aufgenommen – zu einer Zeit, in der die Wohnungsnot in der Stadt viele Studierende vor existenzielle Herausforderungen stellt. Aktuell warten 2.500 von ihnen auf einen Platz in einem Studentenwohnheim. Pollmann kommt nicht nur als Neuling in die Domstadt, sondern auch als spiritueller Begleiter, der sich den Sorgen und Nöten der Studierenden stellen will.

Noch selbst dabei, Köln kennenzulernen, ähnelt sein Start dem der Erstsemester, die in diesem Winter ihr Studium beginnen. Diese gemeinsame Phase des Neuanfangs sieht er als Chance, um mit den jungen Menschen in Kontakt zu treten – ob bei Studienstress, finanziellen Engpässen oder persönlichen Krisen.

Zu seinen Schwerpunkten gehört es, Studierende in allen Lebenslagen zu unterstützen, besonders bei finanziellen Schwierigkeiten. Angesichts von Wohnungsmangel und wirtschaftlicher Unsicherheit will er sowohl praktische Hilfe als auch seelsorgerische Begleitung anbieten. Zudem möchte Pollmann mit den Studierenden gemeinsam nach Lösungen suchen, wie die Kirche heutige Herausforderungen bewältigen kann.

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Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) bietet bereits jeden Dienstag um 12:15 Uhr eine Heilige Messe an, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen für Studierende. Diese Treffen schaffen Raum für Begegnung und Reflexion – ein Angebot, das Pollmann in seiner neuen Rolle ausbauen möchte.

Mit Beginn des Wintersemesters freut sich der neue Seelsorger darauf, die Studierenden kennenzulernen. Seine Fokussierung auf wirtschaftliche Notlagen, Wohnungsunsicherheit und gesellschaftliche Themen wie den Klimawandel spiegelt die Realität wider, mit der viele junge Menschen konfrontiert sind. Die regelmäßigen Gottesdienste und Gemeinschaftsmahlzeiten bleiben bestehen – als Zeichen der Solidarität in unsicheren Zeiten.

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