Neuer Beirat plant lebendiges Stadtquartier auf dem Zanders-Gelände
Ein neuer Beirat hat die ersten Schritte zur Gestaltung der Zukunft des Industriegeländes Zanders eingeleitet. Die aus Stadtplanungs- und Architekturexpert:innen bestehende Gruppe hielt am 17. und 18. November 2023 ihre konstituierende Sitzung ab. Ihr Ziel ist es, das ehemalige Industrieareal in den kommenden Jahren in ein lebendiges Stadtquartier zu verwandeln.
Den Entwicklungsbeirat leitet Barbara Brakenhoff, eine Architektin und Stadtplanerin mit Erfahrung in Großprojekten. Sie ist zudem Mitglied des Fachgremiums der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand. Weitere Mitglieder sind Prof. Christa Reicher, Gründerin des Büros RHA REICHER HAASE ASSOZIIERTE, sowie Prof. Ragnhild Klußmann, Geschäftsführerin von raumwerk.architekten.
Während der zweitägigen Sitzung befasste sich der Beirat mit zentralen Themen wie dem Erhalt des industriellen Erbes und der Nachnutzung bestehender Bausubstanz. Zudem wurden Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, zur Aufwertung öffentlicher Freiräume und zur Gewinnung von Investor:innen diskutiert. Oliver Brügge, Geschäftsführer der ZEG, skizzierte die aktuellen Rahmenbedingungen und legte Entwicklungsziele für die nächsten drei Jahre fest.
Ab 2026 wird der Beirat zweimal jährlich tagen, um sich den anstehenden Herausforderungen und Chancen des Projekts zu widmen. Zu seinen Mitgliedern zählen außerdem Thomas Lennertz, ein Raumplaner und ehemaliger Ministerialbeamter, sowie Bart Brands, ein Landschaftsarchitekt, der seit 2021 am Projekt mitwirkt.
Die erste Sitzung des Beirats markiert den Auftakt zu einem strukturierten Prozess der Neugestaltung des Zanders-Geländes. In künftigen Treffen soll es darum gehen, die Pläne in konkrete Maßnahmen umzusetzen – mit regelmäßigen Zwischenbilanzen alle sechs Monate. Das Vorhaben zielt darauf ab, ein modernes, funktionales Quartier zu schaffen, das zugleich die industrielle Vergangenheit des Ortes bewahrt.






