14 June 2026, 14:08

Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch kreative Projekte

Arnsberg und Meschede plan interkommunale Jugendkunstschule

Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch kreative Projekte

Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an einer neuen kommunalübergreifenden Jugendkunstschule. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche in der Region auszubauen. Die örtlichen Koordinatorinnen Kirsten Minkel und Anne Wiegel leiten die Initiative.

Die „Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V.“ aus Schmallenberg, unter der Leitung von Beate Herrmann, unterstützt die Gründungsphase. Mit dem „Kunstmobil“ (KUMO) wird ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für junge Menschen in beiden Städten entwickelt.

Die Förderung kommt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Die Schule wird ohne festen Standort arbeiten und stattdessen auf ein Netzwerk lokaler Künstlerinnen und Künstler setzen, um dezentrale Kulturangebote zu schaffen.

Noch in diesem Jahr beginnt die Vernetzung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Die ersten Programme, basierend auf einem pädagogischen Konzept, starten im kommenden Jahr und beziehen verschiedene lokale Einrichtungen und Werkstätten ein. Das Projekt ermöglicht interessierten Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, sich an den zukünftigen Angeboten der Jugendkunstschule zu beteiligen. Die Initiative soll die kulturellen Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Arnsberg und Meschede nachhaltig stärken.

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