14 April 2026, 22:11

Neue Erkenntnisse zur Flucht jüdischer Duisburger:innen in der NS-Zeit

Altes Buch mit hebräischem Text auf einem schwarzen Hintergrund, die sichtbare Seite liest "Jüdisches Pessach-Seder".

Neue Erkenntnisse zur Flucht jüdischer Duisburger:innen in der NS-Zeit

Am 13. November 2022 stellt Johanna Ritzel ihre Masterarbeit über Flucht und Auswanderung der jüdischen Gemeinde Duisburgs vor. Die Veranstaltung in der "DenkStätte" im Duisburger Stadtarchiv beleuchtet ein prägendes Kapitel der lokalen Geschichte. Ihre Forschung ist die erste systematische Untersuchung dieser Art seit 1986.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt von Ritzels Arbeit stehen die Erlebnisse jüdischer Männer und Frauen aus Duisburg während der Vertreibungsphasen. Sie geht zentralen Fragen nach, etwa wie viele Einwohner:innen flohen, wann die Hauptwellen der Auswanderung stattfanden und vor welchen schwierigen Entscheidungen die Betroffenen standen. Der Vortrag umfasst auch individuelle Biografien und bietet so persönliche Einblicke in diese historischen Ereignisse.

Beginn ist um 18:15 Uhr im Stadtarchiv. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt.

Die Studie knüpft an die 1986 erschienene Publikation Geschichte der Duisburger Juden an und liefert aktualisierte, detaillierte Dokumentationen. Die Frage, ob man bleiben oder gehen sollte, bleibt zentral für das Verständnis dieser Bewegungen.

Ritzels Erkenntnisse werden in einem öffentlichen Rahmen präsentiert und bieten neue Perspektiven auf eine entscheidende Epoche. Die Veranstaltung lädt dazu ein, sich über dokumentierte Geschichten und Daten mit der lokalen Geschichte auseinanderzusetzen. Der kostenlose Eintritt ermöglicht allen Interessierten den Zugang zu diesem Abschnitt der Duisburger Vergangenheit.

Quelle