Nagelsmann setzt Maxi Beier trotz Topform nicht für Länderspiele ein
Zenon PechelNagelsmann setzt Maxi Beier trotz Topform nicht für Länderspiele ein
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Maxi Beier nicht für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana nominiert. Die Entscheidung fällt trotz der starken jüngsten Leistungen des Borussia-Dortmund-Stürmers und wirft Fragen über seine Zukunft in der Nationalmannschaft auf.
Nagelsmann betonte jedoch, dass die Tür für Spieler, die sich für den Kader der WM 2026 empfehlen wollen, weiterhin offensteht.
Beiers letzter Einsatz für die DFB-Elf datiert aus dem Oktober 2022 in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland. Seither wurde er nicht mehr berücksichtigt – auch nicht im Kader vom November 2023. Seine jüngsten Auftritte für Dortmund, bei denen er in 15 Pflichtspielen fünf Tore erzielte, haben die Diskussion über seine Nichtberücksichtigung jedoch neu entfacht.
Borussia-Legende Roman Weidenfeller äußerte öffentlich Unverständnis darüber, warum Beier keine Chance erhält. Nagelsmann hingegen sucht für seine WM-Planung noch ein bis zwei Stürmer, die für schnelle Konter geeignet sind. Neben Beier gilt auch Karim Adeyemi – ebenfalls von Dortmund – als möglicher Kandidat. Doch dessen unbeständige Leistungen haben ihn zuletzt aus dem Kader gehalten, obwohl er spielentscheidend wirken kann.
Als weitere Optionen nannte Nagelsmann Tim Kleindienst, Jonathan Burkardt, Nelson Weiper und Kevin Schade. Der Bundestrainer macht deutlich, dass die Nominierungen in den kommenden Monaten von Form und Anpassungsfähigkeit abhängen werden.
Beiers Fehlen bei den bevorstehenden Testspielen schließt eine spätere Berufung nicht aus. Nagelsmanns Aussagen deuten darauf hin, dass die Leistungen bis zur WM über den endgültigen Kader entscheiden werden. Der Wettbewerb um die Offensivplätze bleibt vorerst völlig offen.






