Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft gegen das Aus – wie es weitergeht
Steve HeckerMünsters Straßenmagazin Draußen kämpft gegen das Aus – wie es weitergeht
Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben
Die gemeinnützige Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Perspektive bietet, steckt in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Doch trotz der Herausforderungen bleibt das kleine Team entschlossen, das Projekt am Leben zu halten.
Draußen, als Non-Profit gegründet, setzt sich mit sozialen und politischen Themen auseinander und ist zugleich eine wichtige Stütze für etwa 70 benachteiligte Menschen. Monatlich werden rund 8.000 Exemplare für 2,80 Euro auf den Straßen verkauft. Die Verkäufer:innen behalten einen Anteil des Erlöses sowie Trinkgelder, die sie erhalten.
Geleitet wird das Magazin von der Geschäftsführerin Babsi Vahle, die zugleich als einzige Redakteurin fungiert. An ihrer Seite arbeiten vier Teilzeitkräfte. Doch in letzter Zeit sind Spenden und Verkaufserlöse zurückgegangen, während die Druckkosten weiter steigen.
Um das Überleben zu sichern, wirbt das Team nun um finanzielle Unterstützung und Sachspenden. Die Entschlossenheit von Vahle und ihren Kolleg:innen ist ungebrochen – sie wollen nicht zulassen, dass das Projekt scheitert.
Die Zukunft von Draußen hängt von neuer Förderung und öffentlicher Rückendeckung ab. Ohne zusätzliche Hilfe könnte das Magazin, das für Leser:innen und Verkäufer:innen gleichermaßen unverzichtbar ist, bald schließen müssen. Der letzte Stand der Dinge wurde am 4. November 2025 um 16:16 Uhr mitgeteilt.






