Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit 200 neuen Jobs
Steve HeckerMönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit 200 neuen Jobs
Mönchengladbach hat Pläne vorgestellt, das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum umzuwandeln. Das Projekt soll das lokale Beschäftigungswachstum fördern, die Infrastruktur verbessern und gleichzeitig die nachhaltigen Entwicklungsziele der Stadt unterstützen.
Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung gab am Dienstag, dem 23. Juni, den Start des Bebauungsplanverfahrens für das Vorhaben frei. Der neue Bebauungsplan mit dem Namen „GE Rheinstraße“ bildet die rechtliche Grundlage für die Neugestaltung des Gebiets.
Anstoß für die Initiative ist der zusätzliche Platzbedarf von GE Vernova, um die langfristige Präsenz des Unternehmens in der Stadt zu sichern und auszubauen. Durch das Wachstum von GE Vernova sollen rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem hängt das Projekt von der Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße ab.
Das Plangebiet umfasst Flächen zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, angrenzend an den aktuellen Standort von GE Vernova. Ein zentrales Element der Umgestaltung ist ein Grün- und Freiflächenkorridor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt führt. Dieser soll Fuß- und Radwege verbinden, den Druck auf das Kanalsystem bei Starkregen verringern und so den Hochwasserschutz stärken.
Das Projekt ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen“. Es schafft eine moderne Wirtschaftsstruktur, sichert Arbeitsplätze und verbessert die lokale Infrastruktur. Mit dem eingebrachten Bebauungsplanverfahren beginnt nun der erste formale Schritt zur Umsetzung dieser Ziele.
