Mönchengladbach baut zwei neue Unterkünfte für Wohnungslose bis 2025 aus
Steve HeckerMönchengladbach baut zwei neue Unterkünfte für Wohnungslose bis 2025 aus
Mönchengladbach hat sein Angebot für wohnungslose Menschen mit zwei neuen Unterkünften erweitert. Im Jahr 2025 zählte die Stadt 221 Menschen ohne festen Wohnsitz – ein Anstieg von fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nun konzentrieren sich die Verantwortlichen auf langfristige Lösungen, um Betroffenen und Familien den Weg in stabile Wohnverhältnisse zu ebnen.
Die neue Notunterkunft für Männer in der Breiten Straße öffnete 2025 ihre Türen und bietet bis zu 70 Schlafplätze sowie rund um die Uhr Zugang. Bis Jahresende fanden dort 244 Menschen Schutz. Zum Team der Einrichtung gehören Verwaltungsmitarbeiter, Hausmeister, Sozialarbeiter, Pädagogen und medizinisches Fachpersonal.
Parallel dazu unterstützte die Frauen- und Familienunterkunft im Luisental 125 Personen, darunter 29 Familien. Im Gegensatz zu Männerunterkünften benötigen Familieneinrichtungen mehr Platz, um Privatsphäre, Sicherheit und den Zusammenhalt der Familien zu gewährleisten. Beide Standorte bieten nicht nur sichere Unterbringung, sondern auch umfassende Betreuungsangebote.
Die Stadtverwaltung betont, dass Obdachlosigkeit oft auf wirtschaftliche Not, soziale Schwierigkeiten und gesundheitliche Probleme zurückzuführen ist. Viele Menschen verbringen längere Zeit in den Unterkünften, was den Bedarf an nachhaltigen Wohnlösungen unterstreicht.
Mönchengladbach will seine bestehenden Programme ausbauen und neue Initiativen entwickeln. Ziel ist es, klarere Wege von den Notunterkünften in dauerhaftes Wohnraum zu schaffen. Angesichts steigender Nachfrage arbeitet die Stadt daran, dass Unterstützung für alle Bedürftigen zugänglich bleibt.






