Moers setzt auf gelebte Demokratie mit neuem Bürgerprojekt
Moers startet neues Projekt zur Stärkung der Bürgerbeteiligung
Vom 4. bis 7. November erarbeiten über 50 Bürgerinnen und Bürger in Moers Vorschläge, um die Demokratie in der Stadt zu stärken. Die Initiative geht auf eine Empfehlung der Moerser Bürgerversammlung zurück, die der Stadtrat im vergangenen Monat beschlossen hatte.
An dem Projekt beteiligen sich Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, darunter viele, die bisher kaum oder gar nicht in der Kommunalpolitik aktiv waren. Ihre vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen sollen die Diskussionen bereichern und zu praxisnahen Handlungsempfehlungen führen. Die Auswahl der Teilnehmer wurde von Fachleuten begleitet, um eine breite Repräsentation zu gewährleisten.
Das Vorhaben entsteht in Zusammenarbeit mit der Stadt Moers, dem nexus Institut in Berlin und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal. Gefördert wird es im Rahmen des Bundesprogramms "Lebendige Demokratie!" zur Unterstützung basisdemokratischer Initiativen.
Bürgermeisterin Julia Zupancic eröffnete die Veranstaltung am 4. November und bezeichnete sie als "gelebte Demokratie". Diana Finkele, Leiterin des Fachbereichs Bildung, und die Demokratiebeauftragte Eleni Kremeti stimmen sich mit der Stadtverwaltung ab, um sicherzustellen, dass die Vorschläge in die bestehenden kommunalen Strukturen eingebunden werden können.
Im Laufe des viertägigen Workshops entstehen konkrete Ideen zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung in Moers. Diese werden anschließend dem Stadtrat zur möglichen Umsetzung vorgelegt. Das Projekt ist eine direkte Antwort auf die Forderung nach mehr Einfluss der Bevölkerung auf kommunale Entscheidungen.






