Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Nadeshda SölzerMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Metro Logistics führt die Energiemanagement-Plattform flexOn von encentive an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Mit dem System will das Unternehmen seine Energiekosten senken, den Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen und Spitzenlasten reduzieren. Als erster Standort wird das Logistikzentrum in Marl die Technologie testen.
Die flexOn-Plattform bietet eine Echtzeitvisualisierung von Energieverbrauch, -erzeugung und Lastdaten. Sie passt den Energieeinsatz automatisch an, indem sie Lasten verschiebt, um die Effizienz zu optimieren und die Ausgaben zu verringern. Zudem priorisiert das System den Energiebezug anhand von Strompreisen, Netzkapazitäten und der verfügbaren Solarstromerzeugung.
Am Pilotstandort Marl wird flexOn das Laden von Elektro-Staplern so steuern, dass Lastspitzen vermieden und der vor Ort erzeugte Solarstrom optimal genutzt wird. Die Plattform ermöglicht die automatisierte Regelung von Hochverbrauchssystemen und Energieflüssen. Langfristig plant Metro Logistics, die Technologie für eine standortübergreifende Optimierung einzusetzen, um Energieverbrauchsdaten an allen deutschen Standorten zu überwachen und anzuzeigen.
Mit der Einführung von flexOn strebt Metro Logistics eine Steigerung der Energieeffizienz an. Die Plattform soll Kosten sparen, die Nutzung von Solarstrom verbessern und den Bedarf über mehrere Standorte hinweg ausbalancieren. Nach dem erfolgreichen Test in Marl ist eine Ausweitung auf weitere Standorte geplant.






