Leverkusens taktische Wende: Hjulmand setzt auf ungetestete Formation gegen Kopenhagen
Folker RoggeLeverkusens taktische Wende: Hjulmand setzt auf ungetestete Formation gegen Kopenhagen
Bayer Leverkusen passte im jüngsten Spiel gegen den FC Kopenhagen seine Taktik an. Trainer Kasper Hjulmand nahm zweimal Doppelwechsel vor und änderte damit die Aufstellung der Mannschaft. Diese Anpassungen erfolgten, während sich die Werkself auf wichtige Ausfälle im nächsten Spiel vorbereitet.
Hjulmand brachte in der 51. und 67. Minute jeweils zwei neue Spieler ins Spiel, wodurch sich Leverkusens System von einem 3-4-3 zu einem 4-2-3-1 wandelte. Später gab er zu, dass die Mannschaft diese Formation vor dem Spiel nicht trainiert hatte.
Im bevorstehenden Duell mit Gladbach wird Leverkusen auf Robert Andrich und Exequiel Fernandez verzichten müssen, die beide gesperrt sind. Auch Exequiel Palacios fällt verletzungsbedingt aus, sodass García als einziger natürlicher zentraler Mittelfeldspieler übrig bleibt. Hjulmand nannte Malik Tillman, Axel Tape, Lucas Vázquez und Ibrahim Maza als mögliche Kandidaten, um die Lücken zu schließen.
Alejandro Grimaldo wird in Abwesenheit von Andrich die Mannschaft als Kapitän führen. Hjulmand hob seine Fähigkeiten bei Standardsituationen hervor und verglich sie mit denen von Christian Eriksen. Grimaldo traf kürzlich per direktem Freistoß und half Leverkusen damit, in ihrem ersten Champions-League-Spiel einen Punkt zu sichern. Der Trainer betonte zudem, dass die Führungsrolle auf mehrere Spieler verteilt werde.
Gegen Kopenhagen zeigte Leverkusen seine taktische Flexibilität. Angesichts von Sperren und Verletzungen im Kader muss Hjulmand nun auf weniger eingespielte Formationen und Spieler zurückgreifen. Grimaldos Führung und seine Gefahr bei Standards werden in den kommenden Partien von entscheidender Bedeutung sein.
