29 June 2026, 18:20

Krischer zerpflückt Bundespläne für das Deutschlandticket als unzureichend

Deutschland-Ticket: Krischer lehnt Verknüpfung mit Inflation ab

Krischer zerpflückt Bundespläne für das Deutschlandticket als unzureichend

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister hat die Bundesvorschläge zum Deutschlandticket scharf kritisiert. Oliver Krischer (Grüne) wirft der aktuellen Planung vor, die zentralen Probleme des Modells nicht anzugehen. Dringend nötig seien stattdessen langfristige Lösungen, betont er.

Krischer bezeichnete den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder als unzureichend. Zwar habe dieser vorgeschlagen, den Preis des Deutschlandtickets an die Inflation zu koppeln – doch dies greife die eigentlichen Herausforderungen nicht auf. Zwar akzeptierten die meisten grundsätzlich eine solche Indexierung, doch handele es sich dabei nur um eine „kleine Stellschraube“, so der Minister.

Der grüne Politiker forderte vor allem klare, dauerhafte Regelungen zu Finanzierung, Verwaltung und Vermarktung des Tickets. Ohne bundesweite Beteiligung drohe das Angebot in einer „ständigen Ungewissheit“ zu verharren. Krischer hofft nun auf einen gemeinsamen Prozess von Bund und Ländern, der auf der kommenden Verkehrsministerkonferenz vereinbart werden soll.

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Im Mittelpunkt der Debatte steht die Zukunftssicherung des Deutschlandtickets. Krischers Äußerungen unterstreichen die noch offenen Fragen zu Finanzierung und Struktur. Eine Entscheidung auf der anstehenden Konferenz könnte die nächsten Schritte für das Vorhaben prägen.

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