30 March 2026, 22:12

Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Partnerschaft

Logo der Partnerschaft für öffentliche Dienstleistungen mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern, umgeben von einem weißen Rand, und fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund.

Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Partnerschaft

Kreis Herford und Jobcenter Herford besiegeln Partnerschaft zur Stärkung der Integrationsförderung

Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford haben ihre Zusammenarbeit vertieft, um die Integrationshilfen in der Region auszubauen. Eine neue Kooperationsvereinbarung setzt das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) im Kreisgebiet um. Das Vorhaben zielt darauf ab, Menschen mit internationalem Familienhintergrund durch den Abbau von Hürden und maßgeschneiderte Unterstützung zu fördern.

Die Unterzeichnung erfolgte durch Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Die Vereinbarung knüpft an die Teilnahme des Kreises am landesgeförderten Programm KIM NRW an, das 2022 an den Start ging.

Konkrete Maßnahmen und Ziele Im Rahmen der neuen Regelungen finanziert der Kreis Herford eine Vollzeitstelle für eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager beim Jobcenter. Dazu gehören die Bereitstellung von IT-Ausstattung, fachliche Begleitung sowie ein eigener Arbeitsplatz in den Räumlichkeiten des Jobcenters. Die Stelle wird zudem in lokale Netzwerke und Arbeitsgruppen eingebunden.

Das KIM-Programm setzt auf individuelle Fallbegleitung, um Integration nachhaltig zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Lücken in bestehenden Unterstützungsstrukturen identifizieren und Lösungen entwickeln, um Abläufe zu optimieren. Ziel ist es, Integrationsprozesse effizienter zu gestalten – ganz im Sinne der landesweiten Bestrebungen Nordrhein-Westfalens, die Hilfe für Zugewanderte zu stärken.

Engere Verzahnung von Verwaltung und Arbeitsförderung Das Jobcenter stellt die Räumlichkeiten für das Fallmanagement-Team bereit und bindet es in den Arbeitsalltag ein. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht eine bessere Abstimmung zwischen den Dienstleistungen des Kreises und der Arbeitsvermittlung.

Die Vereinbarung festigt die institutionelle Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Herford und dem Jobcenter. Mit der direkt vor Ort tätigen Fallmanagerin oder dem Fallmanager sollen die Integrationsangebote zielgerichteter werden. Der Schritt steht im Einklang mit den übergeordneten Bemühungen in Nordrhein-Westfalen, die Unterstützung für Menschen mit internationalem Hintergrund weiter auszubauen.

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