29 June 2026, 08:08

Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei simuliertem Erdbeben der Stärke 6,5

FW Mechernich: Erdbebenübung für nachhaltige Einsatzleitung

Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei simuliertem Erdbeben der Stärke 6,5

Kreis Euskirchen führt großangelegte Katastrophenschutzübung durch

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenübung durchgeführt, um seine Fähigkeiten im Krisenmanagement zu testen. An der Übung beteiligten sich rund 100 Einsatzkräfte, die ein schweres Erdbebenszenario durchspielten. Ziel war es, die Vorbereitung des Kreises auf Großschadensereignisse unter realistischen Bedingungen zu überprüfen.

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Grundlage des Szenarios war ein Erdbeben der Stärke 6,5, das den nördlichen Teil des Kreises Euskirchen trifft. Entwickelt wurde es gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dem Kreis, basierend auf der Risikoanalyse der Bundesregierung aus dem Jahr 2019. Geprüft wurden unter anderem die schnelle Verlegung von Personal, die Ressourcenverteilung, der Aufbau der Kommunikation sowie die Koordination zwischen verschiedenen Behörden und Organisationen.

An der Übung nahmen etwa 100 Teilnehmer teil, darunter freiwillige und Berufsfeuerwehren, das Technische Hilfswerk (THW), Hilfsorganisationen, die Polizei, die Bundeswehr und Vertreter der Kreisverwaltung. Die Einsatzleitung des Kreises Euskirchen, die sich aus Führungskräften aller kommunalen Feuerwehren und Fachberatern zusammensetzt, koordinierte die Maßnahmen. Vertreten waren unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehr Mechernich, darunter Frank Eichen, Gerd Geller, Oliver Geschwind, Alexander Kloster, André Leisten, Achim Nießen, Jens Schreiber und Michael Züll.

Die Einsatzleitung bildet den operativen und taktischen Kern für die Bewältigung von Katastrophen gemäß dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (BHKG). Ihre Rolle ist entscheidend, um im Ernstfall eine wirksame Reaktion auf Großschadenslagen zu gewährleisten.

Landrat Markus Ramers zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Er bezeichnete sie als einen wichtigen Schritt zur Stärkung nachhaltiger Strukturen im Krisenmanagement des Kreises Euskirchen. Für weitere Informationen steht Alexander Kloster unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle