31 March 2026, 16:20

Karlspreis-Vorstand wächst: Fünf neue Mitglieder für Europas höchste Auszeichnung

Alter Dokumenttitel "Johann Wolfgang von Goethes Wiener Vertrag, 1777" in einem goldenen Rahmen mit einem Wappen.

Karlspreis-Vorstand wächst: Fünf neue Mitglieder für Europas höchste Auszeichnung

Die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen hat ihren Vorstand erweitert. Fünf neue Mitglieder sind in das Gremium aufgenommen worden, das für die Auswahl der Preisträger und die Organisation der jährlichen Verleihungsfeier verantwortlich ist.

Der Karlspreis, der seit 1950 verliehen wird, ehrt Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich herausragend für die Einheit und Zusammenarbeit in Europa eingesetzt haben. Die feierliche Übergabe findet traditionell am Christi-Himmelfahrtstag in der historischen Krönungshalle Aachens statt.

Der Aachener Stadtrat schlug drei der neuen Mitglieder vor: Dr. Margrethe Schmeer, Hermann Josef Pilgram und Fabia Kehren. Zwei weitere Mitglieder, Sabine Scholt und Hermann Gröhe, wurden als "Weltbürger" ohne Bindung an den Rat berufen.

Der Vorstand prüfte zudem Vorschläge für die diesjährige Preisvergabe, lehnte jedoch einstimmig die Einreichungen der AfD und der Partei DIE LINKE ab. Diese wurden als unvereinbar mit dem Auftrag der Gesellschaft bewertet, die europäische Integration, Toleranz und den Frieden zu fördern.

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Seit seiner Gründung wurden erst zwei Preisträger aus Osteuropa ausgezeichnet: der tschechische Präsident Václav Havel im Jahr 1994 und Papst Johannes Paul II. aus Polen im Jahr 2004. Der Karlspreis bleibt die älteste und renommierteste Auszeichnung für Verdienste um die Einigung Europas.

Der erweiterte Vorstand wird künftig die Auswahl der Preisträger sowie die Organisation der jährlichen Feierlichkeiten begleiten. Zu seinen Aufgaben gehört es, sicherzustellen, dass der Preis weiterhin das Engagement der Gesellschaft für Zusammenarbeit, Toleranz und Frieden in Europa widerspiegelt.

Quelle