14 June 2026, 08:09

Indischer Stahlriese Jindal Steel will Thyssenkrupp-Stahlsparte übernehmen

Kaufangebot aus Indien für Thyssenkrupp Steel

Indischer Stahlriese Jindal Steel will Thyssenkrupp-Stahlsparte übernehmen

Indischer Stahlriese Jindal Steel legt Angebot für Thyssenkrupp-Stahlsparte vor

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Der indische Stahlkonzern Jindal Steel hat ein unverbindliches Angebot für den Kauf der Stahlsparte von Thyssenkrupp abgegeben. Das Unternehmen präsentiert sich als einer der großen Hersteller mit Standorten in Afrika und Australien. Der Schritt folgt auf den früheren Plan von Thyssenkrupp, ein Joint Venture mit dem tschechischen Investor Daniel Křetínský zu gründen.

Jindal Steel hat ein indikatives Angebot für das deutsche Stahlgeschäft unterbreitet. Ziel der Übernahme ist es, Thyssenkrupp Steel Europe zum größten integrierten und klimafreundlichen Stahlproduzenten des Kontinents auszubauen. Der indische Konzern hat zugesagt, das DRI-Werk in Duisburg fertigzustellen und zusätzlich mehr als 2 Milliarden Euro zu investieren.

Die Stahlsparte von Thyssenkrupp verzeichnete im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 10,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis lag im selben Zeitraum bei 261 Millionen Euro. Zum Vergleich: Jindal Steel erzielte einen Umsatz von 12 Milliarden Euro bei einer Betriebsmarge von 22 Prozent.

Nun wird der Thyssenkrupp-Vorstand das Angebot prüfen. Entscheidende Kriterien sind dabei die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die grüne Transformation sowie die Arbeitsplatzsicherheit für die Beschäftigten.

Das Angebot wird derzeit von der Führungsetage von Thyssenkrupp geprüft. Bei einer Annahme würde Jindal Steel einen der größten europäischen Stahlstandorte übernehmen. Der Deal könnte die Zukunft der Branche in puncto Größe und Nachhaltigkeit neu gestalten.

Quelle