Haus Scheppen bekommt 2026 barrierefreie Uferpromenade und mehr Sicherheit
Steve HeckerHaus Scheppen bekommt 2026 barrierefreie Uferpromenade und mehr Sicherheit
Rund um das Haus Scheppen stehen umfangreiche Verbesserungen bevor, nachdem ein Planungsbeschluss gefasst wurde. Das Vorhaben zielt darauf ab, Sicherheitsbedenken zu beheben, die durch unklare Verkehrsführung und Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen entstanden sind. Mit den finalisierten Entwürfen und einem Baubeschluss sollen die Arbeiten voraussichtlich 2026 beginnen.
Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz gab grünes Licht für die Aufwertung des Geländes. In einem mehrstufigen Beteiligungsprozess wurden die Pläne gemeinsam mit der Öffentlichkeit erarbeitet, woraus zehn konkrete Vorgaben hervorgingen. Dazu gehört eine komplette Neugestaltung des Vorplatzes, der künftig eine neue Uferpromenade mit Sitzgelegenheiten und einem verbesserten Mikroklima bieten soll. Die etwa zwölf Parkplätze, die durch die Umgestaltung entfallen, werden auf den bestehenden Flächen P1 und P2 ausgeglichen.
Der Uferweg wird barrierefrei saniert, dabei aber sein historisches Flair bewahren. Die Oberfläche wird nutzerfreundlicher und baumverträglicher gestaltet. Auch der Parkplatz P1 wird barrierefrei erweitert und über eine Rampe mit dem Vorplatz verbunden. Weitere Neuerungen umfassen einen Aussichtspunkt sowie digitale Anzeigen zur Parkplatzbelegung.
Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, sobald die Detailplanung bis Ende 2025 abgeschlossen ist. Das Projekt verfügt über ein Budget von rund zwei Millionen Euro; für zwei Teilbereiche wurden externe Planungsleistungen beauftragt. Mittelfristig sind weitere Infrastrukturverbesserungen, familienfreundliche Angebote und bessere Anbindungen an die Hespertalbahn über die IGA 2027 hinaus geplant.
Die beschlossenen Maßnahmen werden die Sicherheit und Barrierefreiheit rund um das Haus Scheppen deutlich erhöhen. Durch die Neugestaltung von Vorplatz, Uferweg und Parkplatz P1 werden aktuelle Probleme behoben, ohne den Charakter des Ortes zu beeinträchtigen. Das Vorhaben ist voll finanziert und startet nach Abschluss der notwendigen Vorbereitungen.






